Sonntag, 26. Dezember 2010

Painter Man

beefheart



am 15. jänner 1941 erblickte ein gewisser DON GLEN VLIET in glendale, kalifornien das licht der welt. schon von kindesbeinen an war er kunstinteressiert, begann mit dem formen von skulpturen und trat mit diesem talent bereits als drei-käse-hoch im fernsehen auf. infolge interessierte ihn auch die musik. nachdem er mit seinen eltern bereits zweimal ungezogen war, lernte er auf der high school den gleichgesinnten Frank Zappa kennen. gemeinsam mit ihm erweiterte er seinen musikalischen horizont, erlernte mundharmonika als auch saxophon, spielte in lokalen bands und entdeckte, daß er wie die schwarzen bluesmusiker brummen konnte.
ende der 50er brach DON das college ab, um mit Frank an gemeinsamen ideen zu arbeiten. ein (film-) projekt hatte den titel "captain beefheart meets the grunt people", dieser name ließ den mittlerweile in VAN VLIET umbenannten nicht mehr los. jedoch kam keine kollaboration richtig auf spur und 1964 sah Zappa seine zukunft in l.a. , ging dorthin und gründete The Mothers Of Invention. DON blieb und stellte CAPTAIN BEEFHEART AND THE MAGIC BAND auf die beine. neben der bluesröhre des nunmehrigen CAPTAINs bestand die erstbesetzung aus den beiden gitarristen Alex St. Claire Snouffer sowie Doug Moon, Jerry Handley am bass plus Paul Blakely am schlagzeug. man spielte ein avandgardistisches gebräu aus blues, jazz, klassik, psychedelic als auch rock & roll und bekam dafür einen vertrag bei A&M Records. brachte mit denen zwei passable singles auf den markt, doch der folgende longplayer wurde als zu unkommerziell abgelehnt und die band vor die türe gesetzt.
es begann eine reihe von umbesetzungen, label- als auch managerwechsel sowie rechtsstreitigkeiten, welche die gesamte bandgeschichte begleiteten. nächste station Buddah Records, hier erschien 1967 das debütalbum "safe as milk". im deltablues verwurzelt und von (n.a.) neuzugang Ryland "Ry" Cooder, ein junger, aufstrebender gitarrist, dirigiert. doch er "tanzte" nur einen sommer mit der gruppe. Ry war ein nach perfektion strebender "arbeiter", der probleme mit den chaotischen verhältnissen innerhalb der band sowie der, durch teils massiven marihuana & lsd gebrauch bedingten, unzuverläßigkeit als auch den damit einhergehenden stimmungsschwankungen des CAPTAINs, hatte.
es folgten die aufnahmen zu den lps "mirror man" wie "strictly personal", wiederum bei unterschiedlichen firmen. darauf kam der vom business enttäuschte BEEFHEART dem ruf seines alten kumpans Zappa nach, der mittlerweile ein eigenes label (Straight Records) hatte und ihm künstlerische freiheit sowie unterstützung zusicherte. ebendort veröffentlichte eine neu zusammengewürfelte mannschaft, welche der CAPTAIN individuell mit namen, die seinen lsd-phantasien entsprangen, versah, 1969 den kritikerliebling "trout mask replica". ein album, dessen gesamte bandbreite man nur auskosten kann, wenn man sich der erdanziehungskraft entzogen hat. alleine das frontcover entsprang einer drogenvision des sängers und wenn man die gatefold-sleeve aufklappte, wußte man bescheid.
auch der nachfolger "lick my decals off, baby" kam bei der schreibenden zunft gut weg. generell kan man sagen, daß die musik von CAPTAIN BEEFHEART und seiner jeweiligen THE MAGIC BAND bei den journalisten sowie kollegen besser ankam, als bei der breiten masse. sie hatte mehr einfluß denn kommerziellen erfolg.
danach kam im jahre `72 "the spotlight kid" gefolgt von "clear spot" in die läden. abermals nach einem wechsel - von Straight zu Reprise Records. trotzdem verband die ehemaligen schulfreunde eine lebenslange freundschaft, gestützt auf respekt und rivalität. DON & Frank sangen, tourten und nahmen, über die zeit verteilt, gemeinsam auf. es folgten weitere langspielplatten von BEEFHEART bei unterschiedlichen firmen, doch der zenit war überschritten, die bewußtseinserweiterung ausgereizt, die basis verschwommen, die ernüchterung eingetreten. der letzte output war "ice cream for crow" aus `82. alles was danach kam, war archivmaterial der diversen plattenfirmen.
DON VAN VLIET zog sich in die wüste zurück und widmete sich ausschließlich der malerei. hier war er fast noch erfolgreicher. manche bilder verkauften sich um mehr als 20.000 euro. ehemalige mitglieder von THE MAGIC BAND tourten in den letzten jahren immer wieder unter diesem namen, um die musik live am leben zu erhalten - ohne beteiligung von CAPTAIN BEEFHEART.
er, der von mitmusikern als "strange" beschrieben wurde, verstarb am 17. dezember in einem kalifornischen spital an den folgen multipler sklerose, unter der er seit beginn der 90er litt.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Zukunftsmusik

everly-brothers


wenn man die karte für ein konzert erwirbt, so hat man bezüglich des hauptprogramms gewisse vorstellungen, was einem/eine erwarten wird. sicher, die darbietung kann mehr oder weniger gut ausfallen, doch als schuß ins blaue kann es nicht bezeichnet werden. wäre natürlich auch eine möglichkeit, sich einfach ein (wunder-) ticket für eine show zu kaufen, wo man bezüglich der protagonisten im dunklen tappt. aber generell weiß man bescheid. eher für erstaunen sorgen kann da schon der oder die support-act(s). hier ist, bei (noch) fehlender information, alles möglich. die reißen die hütte ein und der headliner kann dagegen nur mehr abstinken, oder man hofft, das leiden hätte bald ein ende. man stürmt zum merchandise-stand und möchte sofort einen tonträger von denen, oder diesen auftritt so schnell wie möglich vergessen. manch eine/r verweigert das vorprogramm ja im allgemeinen und verbringt die zeit lieber sinnvoll an der bar.
gelegentlich eröffnet jemand, der/die den hauptevent zukünftig in punkto popularität weit überstrahlt und noch öfters irgendwer, von dem/der man nie wieder bzw. nur mehr wenig hört. auch legen gewisse hauptacts wert auf qualitativ interessantes rahmenprogramm. es ist dann quasi handselektiert, denn sie wollen dem publikum etwas bieten. andere wollen einfach befreundeten musiker/innen zu mehr aufmerksamkeit verhelfen oder auch hat das zuständige label seine eigenen ideen. ebenso gibt es künstler/innen, die sich in eine tour einkaufen. wie auch immer, eventuell sieht man damit bereits heute, was übermorgen jede/r im mund bzw. ohr hat. es zahlt sich aus und was gibt es zu verlieren, der eintritt ist ohnehin bereits entrichtet.
noch zweifel? 1993 promoteten Radiohead ihr debüt "pablo honey" im vorprogramm von James. diese sieht Thom Yorke und seine mannen heute nicht mal mehr im rückspiegel. oder die 1981 noch nicht ganz angekommenen U2 eröffneten in der irischen hauptstadt für die dortigen nationalhelden Thin Lizzy. heute sind letztere ein revivalact und erstere everybody´s darling. auch die 1973 gerade mal einen longplayer alten Queen durften im herbst des selben jahres mit Mott The Hoople touren. den damaligen vierer um Freddie kennt, aufgrund ihrer erfolge, heute noch jede oma, doch Mott kamen erst vor kurzem, durch einen soundtrack, wieder ins scheinwerferlicht.
zum abschluß noch in den herbst 1963, da gab es eine u.k. package tour der Everly Brothers mit Bo Diddley als co, plus britischen künstlern. darunter (noch nicht ganz) "england´s newest hitmakers", die Rolling Stones. doch dieses line-up, mit der späteren "greatest rock & roll band" zog nicht so richtig und darum flog der veranstalter nach fünf shows piano-maniac Little Richard ein um eine bessere auslastung zu garantieren.
also aufgepaßt beim nächsten konzertbesuch.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Live Classics Vol. 9

lizzy

THIN LIZZY - Live And Dangerous


"Lizzy, Lizzy, Lizzy......" skandieren die (londoner) fans zu beginn, dieser im sommer `78 veröffentlichten do-lp und kurz darauf brechen die eröffnungsakkorde des bringers "jailbreak" über die versammelte gemeinde herein. von beginn weg ist dem/der hörer/in klar, wer bei songs wie "rosalie", "dancing in the moonlight", "the boys are back in town" oder "the rocker" nicht in die imaginären saiten greift sowie die eine oder andere rockstar-pose zum besten gibt, der/die strickt beim durchhören wahrscheinlich einen ärmellosen pullover.
THIN LIZZY, gegen ende `69 in dublin vom halb-iren / halb-brasilio Phil Lynott (der Hendrix look-a-like mußte für dieses mischungsverhältnis genug einstecken, heute steht ihm zu ehren eine statue) an baß & gesang sowie schlagzeuger Brian Downey plus der mithilfe von gitarrist Eric Bell als auch keyboarder Eric Wrixon gegründet. letzterer verließ bereits nach der ersten, 1970 erschienenen 7-inch "the farmer", welche weniger als 300 stück verkaufte, enttäuscht die band. obwohl die gruppe praktisch vom start weg als sehenswerter live-act galt, brauchte es label-, manager- sowie personalwechsel samt ein paar alben, bis die formation in die erfolgsspur fand.
die songs dieses konzertdokuments wurden am 14./15./16. november 1976, während der tournee zum longplayer "johnny the fox" in london, hammersmith als auch am 28. oktober 1977 in toronto, im zuge der "bad reputation" tour, mittels mobilem studio, unter der aufsicht des (nun) legendären produzenten Tony Visconti mitgeschnitten. er hatte damals bereits künstler wie T. Rex, David Bowie oder auch Osibisa erfolgreich produziert und soll die aufnahmen angeblich auch noch im studio "nachgeschliffen" haben. doch dies tut dem spaß keinen abbruch. die gitarrenriffs kommen wie peitschenschläge aus den lautsprechern, die baßläufe springen durchs zimmer und das schlagzeug hämmert unermüdlich drauflos. verantwortlich dafür, das hier vertretene, klassische (Gary Moore hin & Snowy White her) line-up in form von Lynott, den perfekt harmonierenden gitarristen Scott Gorham und Brian Robertson sowie schlagwerker Brian Downey, die ein definitiv hörenswertes potpourri ihres im folk wie auch im blues verwurzelten und auf melodie bedachten hard rocks zum besten geben, welches sich zum bestverkauften longplayer von THIN LIZZY entwickelte.
unglücklicherweise stieg parallel zum erfolg auch der gruppeninterne alkohol- & drogenkonsum. von leichtem suchtgift plus ein paar bier wechselte man ins stärkere fach. aus marihuana wurde kokain und aus diesem heroin. geraucht, geschnupft, geschossen - hasta la vista, babies. man konnte zwar mit der lp "black rose" (abermals umbesetzt) gleich einen knüller nachlegen, doch der mißbrauch forderte stück für stück seinen tribut. Phil, der eigentlich immer der erste sowie auch letzte im studio gewesen war, wurde nachlässig und sein neuer, bester freund hieß paranoia. das besetzungskarussell drehte sich weiter, sein wich dem schein. die folgenden werke "chinatown", "renegade" als auch "thunder and lightning" waren mehr (im u.k.) oder weniger erfolgreich und teilweise betrieb Lynott auch eine mäßig wirkungsvolle solokarriere. ende `83 wurde das letzte THIN LIZZY werk "life" veröffentlicht. ebenfalls ein (weniger spektakuäres) live-album. am 4. jänner 1986 verstarb Phil Lynott 35-jährig an multiplem organversagen, beruhend auf seinem massiven drogenkonsum.
THIN LIZZY wurde über die jahre immer wieder von hinterbliebenen wiederbelebt und tourt aktuell in der (interessanten) besetzung Gorham, Downey, Darren Wharton (keyboards, war bei der letzten studiolp schon dabei), Vivian Campbell (gitarre, Def Leppard), Ricky Warwick (gesang/gitarre, ex- The Almighty) und Marco Mendoza (baß, ex- Whitesnake), um die alten gassenhauer unters volk zu bringen.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Zweigleisig

ferry


wie bereits mal erwähnt, ist die band die summe aller teile. ein abhandengekommendes element kann das ganze aus dem gleichgewicht bringen. eines dazu stört eventuell die harmonie - oder auch gibt es dem ganzen einen neuen drall. alles zusammen ergibt jedenfalls die einheit. brauche jetzt aber nicht jedes stück auch noch als einzelpackung.
gut, Kiss haben einst auch, trotz (nach außen hin) funktionierender dynamik, zeitgleich, vier individuelle werke, jeder musiker für sich, auf den (vorhandenen fan-) markt geschmissen. doch dies war mehr ein gag und fast nur innerhalb der community erfolgreich, neues publikum konnte damit nicht gewonnen werden. einzig (ex-) gitarrist Ace Frehley hatte einen kleinen erfolg mit der neuaufnahme des Hello gassenhauers "new york groove", der sich zeitweise sogar im bandrepertoire festsetzen konnte.
doch welches mitglied einer formation war wirklich auf eigene faust erfolgreich, trotz (mehr oder weniger) funktionierendem gruppengefüge? zum beispiel Rod Stewart. er schaffte dies während seiner zeit mit The Faces durch den `71er longplayer "every picture tells a story" und dem darauf enthaltenen turbo "maggie may". mit diesem package erlangte er die nummer-eins-plazierungen auf beiden atlantikseiten. auch der nachfolger "never a dull moment" war ein fast deckungsgleicher erfolg. um dem rechnung zu tragen, hieß die band bald danach Rod Stewart & The Faces und aufgrund des anhaltenden (solo-) erfolges löste sie sich infolge (vorerst) auf. Rod segelte auf der erfolgswelle, gitarrist Ron Wood, der ebenfalls bereits eine (weitaus weniger wirksame) einzelkarriere gestartet hatte, stieg bei seiner pensionsversicherung The Rolling Stones ein und der rest schaute durch die röhre.
genauso begann einst Brian Ferry, parallel zur verwicklung in Roxy Music, sein eigenes programm, das hauptsächlich auf coverversionen aufgebaut war. 1973 schaffte er gleich mit dem erstversuch "these foolish things" eine top-5-lp. die solo-laufbahn stand vor der türe.
oder Mick Jagger, der bereits an, in sowie für filme gearbeitet hatte, brachte im jahre `85 als separater interpret den tonträger "she´s the boss" heraus - dies ziemlich erfolgreich, keiner seiner bandkollegen konnte mit den jeweiligen aktivitäten ähnliches vorweisen. jeder weitere versuch seinerseits war aber einen zusätzlichen stock tiefer angesiedelt. mittlerweile hat sich dieses thema wohl endgültig erledigt.
in gleicher weise ging Tom Petty mitte `89 vor. er veröffentlichte, nur unter seinem namen, den bringer "full moon fever". daraus resultierend fühlte sich seine band The Heartbreakers verraten und es tat sich eine kluft auf, die bis heute noch nicht zur gänze geschlossen ist. obwohl, dieses beispiel hinkt, den Petty war stets namensgeber und (auf wunsch der plattenfirma) alleiniges aushängeschild der truppe.
aber prinzipiell, abgesehen von den oberhalb erwähnten erfolgen, sind diese ausflüge, abseits des üblichen umfelds, eher etwas für bereits vorhandenes klientel und selbst dies nur teilweise. meist fehlt das künstlerische potential zu mehr. am häufigsten ist es die/der sänger/in, welche/r mal etwas eigenes probiert. in weiterer folge der/die gitarrist/in, dann kommt eventuell etwas nachdenkliches vom/von der bassisten/in und schlußendlich haut vielleicht auch noch der/die schlagzeuger/in auf den putz. aber dies ist dann selbst für die geduldigsten fans zuviel des guten. da eher noch gruppenexterne nebenprojekte von künstler/innen der "hinteren reihe".
wenn man momentan in den tonträgerregalen stöbert, dann findet man einiges von leuten, welche nebenbei oder nun überhaupt ihr eigenes ding präsentieren. der unvermeidliche sticker auf der ware weist darauf hin - wie, was, woher und ohnehin. da tummeln sich nun protagonisten von (sowieso) The Strokes, Interpol, Travis, Maximo Park, Killers und viele mehr - wer will nochmals, wer hat noch nicht. trotz angesagter krise riecht es nach goldgräberstimmung. unter dem weihnachtsbaum ist bald kein platz mehr frei und der osterhase kann sich schon mal in die hände spucken, denn ein ende der fahnenstange ist nicht in sicht. zusätzlich gibt es oft noch die passende tour. irgendwann wird es dann selbst den gratis-downloadern/innen zu viel und die gemeinde will wieder ganze arbeit in voller besetzung. weil diese splitterwerke sind häufig halbe sachen, nicht wirklich essentiell, bis auf wenige ausnahmen. in 10 jahren beschränkt sich der großteil der arbeiten auf eine fußnote in der biographie.

Sonntag, 28. November 2010

Kundenfreundlichkeit

double-fantasy


oft liest oder hört man, daß manche stars sich komisch anstellen, wenn es darum geht ein simples autogramm zu geben. da stehen sich manche fans die füße in den bauch, warten auf eine anerkennung für ihre treue und alles was sie bei so mancher/manchem maximal bekommen, wenn diese auftauchen, ist ein müdes lächeln - und da sind sie oft noch gut bedient. okay, jetzt argumentiert der eine oder die andere prominente, daß allerlei (ohnehin unleserliches) gekritzel umgehend auf E-bay landen würde und sie diesem "unwesen" nicht auch noch vorschub leisten wollen.
na und? kauft wieder ein fan, der vielleicht keine möglichkeit hatte sein idol zu treffen. selbst verdient man ja ohnehin gut mit tonträgern, airplay, konzerten, filmen, büchern, eventuell downloads etc. . etwas zu lukratieren ist ja kein monopol. wenn dies aber nun so verwerflich sei, was diese (angeblichen) schwarzen schafe "verbrechen", warum werden dafür auch gleich die wahren anhänger/innen mitbestraft? unvermeidlich? höre ja plötzlich auch nicht auf tonträger zu kaufen bzw. konzerte zu besuchen, bloß weil die gefahr bestünde, der/die profiteur/ierende zieht sich den ertrag umgehend durch die nase. nebenbei bemerkt, verdient sich jede/r respekt, die/der allen launen zum trotz endlos auf die möglichkeit zum kurzkontakt wartet.
wenn heute jemand seinen/ihren ersten song rausbringt, dieser aber kaum jemand interessiert, dann ist er/sie froh, wenn ihm/sie jemand überhaupt um eine signatur bittet. sollte etwaiger erfolg wieder verflogen sein, dann wird panisch versucht abermals auf den putz zu hauen, damit die scheinwerfer wieder angehen. doch die einstige gemeinde hat sich eventuell schon wieder verlaufen.
andererseits könnte der befürchteten drittverwertung von unterschriften, mittels einer fülle an selbigen entgegengewirkt werden. da wäre dann der markt gesättigt und keine guten preise mehr zu erzielen. aber natürlich ist die plumpe verweigerung weniger arbeitsintensiv.
lustig finde ich es ja, wenn, wie immer öfter zu entdecken, künstler/innen am merchandise-stand oder auch via website devotionalien anbieten, um jeden zwischenhandel auszuschalten bzw. ein möglichst großes stück vom kuchen zu bekommen. angebotene ware zu signieren, um den handel anzukurbeln als auch publikumsnähe zu beweisen, finde ich durchaus positiv - aber ohne extrakosten bitte. ansonsten riecht es nach abkassieren.
am rande sei noch bemerkt, daß jenes album, welches John Lennon für seinen mörder Mark Chapman am todestag signierte und was ursprünglich ein polizeibeweisstück war, nun von einem händler für ca. 500 000 euro angeboten wird.
logo

der schallplattenfreund

jede scheibe hat zwei seiten

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Vinyl über alles!

in jeder hinsicht, denn vinyl kann man theoretisch auch ohne strom- oder batteriebetrieb abspielen. es würde, rein mechanisch, sogar mit dem eigenen fingernagel funktionieren. probiert das mal mit einer cd, dvd oder mp3. oder eines der genannten formate rückwärts abzuspielen und dann auch noch die teuflische botschaft verstehen. viel vergnügen!

Aktuelle Beiträge

Top 5 Originellsten Filmszenen
das bedeutet schräg, jenseits der norm, aber doch mit...
turntable - 27. Aug, 00:37
Top - 5 - Songzeilen
eigentlich bin ich ja keiner, der liedertexte zerpflückt, analysiert,...
turntable - 27. Aug, 00:30
Top-5-Elvis-Filme
ELVIS und hollywood, das war eine 31-spielfilm-lange...
turntable - 26. Aug, 23:47
Top Songs Ever
die besten singles aller zeiten, welche auch die musikgeschichte zumindest. ..
turntable - 26. Aug, 23:37
Top-5-Weihnachtssongs
1) Band Aid - Do They Know It´s Christmas mit...
turntable - 26. Aug, 23:25

Status

Online seit 7768 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 27. Aug, 00:37

Copyright

all the pictures used here, are taken from various Amazon-net-branches. except a few others, which are stolen elsewhere.

Credits

Web Counter-Modul


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren