Top-5-Alben der 60er
freie liebe, freie drogen, freie konzerte - so sah in den sechzigern
der idealfall aus.
sexuelle freiheit, bed-ins, kommunen und die anti-baby-pille machten
die nachkriegs- zur love-generation. acid, lsd, marihuana sowie
andere "kleine helfer" unterstützten die suche nach peace and
harmony und wurden auch von künstlern gerne als "inspirations-
quelle" genutzt. es gibt kaum ein großes album dieser dekade, bei
dem nicht berauschende substanzen im spiel waren.
Monterey-Pop, Woodstock, Altamont und Hyde Park - die 60er waren
die geburtsstunde der megafestivals, dabeisein war alles.
gesellschaftliche, politische, künstlerische und kulturelle veränder-
ungen standen am zeitplan. JFK, MLK, Timothy Leary, Charles
Manson und Rudi Dutschke. schweinebucht, vietnam, prager
frühling, die friedensbewegung und rassenunruhen.
"Easy Rider", "The Graduate", "Blowup", "2001" und "Céra Una
Volta il West". 10 äußerst kreative jahre des filmschaffens und
vor allem der musikgeschichte. diese nun reduziert auf 5 alben,
welche in jedem modernen haushalt platz haben sollten;

1) The Doors - same
frei nach william blake wollten sie mit ihrer musik
die pforten der wahrnehmung säubern und das
gelang ihnen schon mit dem ersten album. die
ehemalige hausband des "whisky-a-go-go" am
sunset strip setzte mit dieser erstausgabe ihres
orgelgetriebenen rocksounds zum höheflug an,
der nur durch das suchtverhalten ihres sängers
gestoppt werden konnte.

2) The Beatles - sgt. pepper´s lonely hearts club band
das paradebeispiel für musikschaffen unter
drogeneinfluß. um die gesamte breite und tiefe
dieses werkes zu verstehen muß man wahr-
scheinlich selbst etwas einwerfen. aber auch
clean bleibt es ein meisterwerk der kreativität und
unter berücksichtigung der damaligen studiotechnik
ist es von einem anderen stern. alleine das cover
wurde mehrfach kopiert.

3) The Velvet Underground And Nico - the velvet underground
"producer" andy warhol drückte der band chanteuse
nico aufs auge. was den beiden sträußen lou reed und
john cale gar nicht recht war, denn sie sahen ihre arbeit
gefährdet. sterling morrison sowie moe tucker war es wie
immer egal und dem album gab es das gewisse etwas.
1967 war die welt noch nicht bereit und verschmähte
diese veröffentlichung, doch glam-, punk-, grunge- und
whatever-rock wären ohne dieses "model" nicht denkbar.

4) The Stooges - same
die lebensdauer dieser gruppe war exzessbedingt kurz
aber gewaltig. ihr von us-garage und psychadelic in-
spirierter brachial-rock war die richtungsanzeige für die
punkbewegung dies- und jenseits des atlantiks.
mit dem von john cale produzierten und in 5 tagen ein-
gespielten debüt, versetzten sie den ausklingenden 60ern
einen abschiedstritt in den alllerwertesten.

5) Nick Drake - five leaves left
zwei alben lang versuchte der singer & songwriter die
öffentlichkeit von seinem talent zu überzeugen. als sein
drittes veröffentlicht wurde, hatte er sich, von depres-
sionen in die knie gezwungen, bereits das leben genom-
men. drake´s erstlingswerk, aufgenommen während er
noch zur universität ging, ist das intimste seiner alben.
der idealfall aus.
sexuelle freiheit, bed-ins, kommunen und die anti-baby-pille machten
die nachkriegs- zur love-generation. acid, lsd, marihuana sowie
andere "kleine helfer" unterstützten die suche nach peace and
harmony und wurden auch von künstlern gerne als "inspirations-
quelle" genutzt. es gibt kaum ein großes album dieser dekade, bei
dem nicht berauschende substanzen im spiel waren.
Monterey-Pop, Woodstock, Altamont und Hyde Park - die 60er waren
die geburtsstunde der megafestivals, dabeisein war alles.
gesellschaftliche, politische, künstlerische und kulturelle veränder-
ungen standen am zeitplan. JFK, MLK, Timothy Leary, Charles
Manson und Rudi Dutschke. schweinebucht, vietnam, prager
frühling, die friedensbewegung und rassenunruhen.
"Easy Rider", "The Graduate", "Blowup", "2001" und "Céra Una
Volta il West". 10 äußerst kreative jahre des filmschaffens und
vor allem der musikgeschichte. diese nun reduziert auf 5 alben,
welche in jedem modernen haushalt platz haben sollten;

1) The Doors - same
frei nach william blake wollten sie mit ihrer musik
die pforten der wahrnehmung säubern und das
gelang ihnen schon mit dem ersten album. die
ehemalige hausband des "whisky-a-go-go" am
sunset strip setzte mit dieser erstausgabe ihres
orgelgetriebenen rocksounds zum höheflug an,
der nur durch das suchtverhalten ihres sängers
gestoppt werden konnte.

2) The Beatles - sgt. pepper´s lonely hearts club band
das paradebeispiel für musikschaffen unter
drogeneinfluß. um die gesamte breite und tiefe
dieses werkes zu verstehen muß man wahr-
scheinlich selbst etwas einwerfen. aber auch
clean bleibt es ein meisterwerk der kreativität und
unter berücksichtigung der damaligen studiotechnik
ist es von einem anderen stern. alleine das cover
wurde mehrfach kopiert.

3) The Velvet Underground And Nico - the velvet underground
"producer" andy warhol drückte der band chanteuse
nico aufs auge. was den beiden sträußen lou reed und
john cale gar nicht recht war, denn sie sahen ihre arbeit
gefährdet. sterling morrison sowie moe tucker war es wie
immer egal und dem album gab es das gewisse etwas.
1967 war die welt noch nicht bereit und verschmähte
diese veröffentlichung, doch glam-, punk-, grunge- und
whatever-rock wären ohne dieses "model" nicht denkbar.

4) The Stooges - same
die lebensdauer dieser gruppe war exzessbedingt kurz
aber gewaltig. ihr von us-garage und psychadelic in-
spirierter brachial-rock war die richtungsanzeige für die
punkbewegung dies- und jenseits des atlantiks.
mit dem von john cale produzierten und in 5 tagen ein-
gespielten debüt, versetzten sie den ausklingenden 60ern
einen abschiedstritt in den alllerwertesten.

5) Nick Drake - five leaves left
zwei alben lang versuchte der singer & songwriter die
öffentlichkeit von seinem talent zu überzeugen. als sein
drittes veröffentlicht wurde, hatte er sich, von depres-
sionen in die knie gezwungen, bereits das leben genom-
men. drake´s erstlingswerk, aufgenommen während er
noch zur universität ging, ist das intimste seiner alben.
turntable - 26. Jan, 20:02






außer Konkurrenz; aber der beste Soundtrack, den ich je hörte, zum besten Film, den ich je sah:
:D
john coltrane war mit "a love supreme" eine überlegung wert, aber da wären dann auch außerhalb der top-5 noch einige vor ihm. er ist aber unumstritten eine säule der musikgeschichte und war, zur einführung passend, ebenfalls ein freund berauschender substanzen.
bei den mothers haben wir gleich eine der sgt. pepper coverkopien.
dieses album würde in meiner sammlung fehlen, doch ist es in guter verfassung kaum aufzutreiben (vinyl) bzw. unbezahlbar. generell schaffen frank und die mothers bei mir nirgendwo topplazierungen.
in ferner zukunft kommen hier auch die top-5-soundtracks, doch leider wird der von dir erwähnte nicht vertreten sein. zu viele sind dazwischen. man sieht du bist ein freund der "avantgarde" und es gefällt mir, wenn jemand mit einer liste konträr zu meiner aufwartet.
nur gegengewichte halten die balance.
danke für deine teilnahme.
Ich schreib grad eine 70er-Jahre Liste zusammen, werd ich dann online stellen ;) In den 60ern bin ich leider nicht so wahnsinnig bewandert. Musikalisch mag ich am meisten die späten 70er/frühen 80er (hielt das für eine künstlerisch sehr fruchtbare Zeit, bevor dann Mitte der 80er der große Kommerz einsetzte). In der sogenannten "schwarzen" Musik reichts früher zurück und geht bis ca. Mitte der Achtziger.
Ich schreib grad eine 70er-Jahre Liste zusammen, werd ich dann online stellen ;) In den 60ern bin ich leider nicht so wahnsinnig bewandert. Musikalisch mag ich am meisten die späten 70er/frühen 80er (hielt das für eine künstlerisch sehr fruchtbare Zeit, bevor dann Mitte der 80er der große Kommerz einsetzte). In der sogenannten "schwarzen" Musik reichts früher zurück und geht bis ca. Mitte der Achtziger.
mach auch eine 80er liste, wenn du schon am werken bist.
zum vergleich gibt es dann bei mir unter "suche" die archivierten
top-5-alben der 70er / 80 und ebenfalls auch der 90er.
bis bald