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    <title>der schallplattenfreund (jede scheibe hat zwei seiten)</title>
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    <description>jede scheibe hat zwei seiten</description>
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    <dc:date>2009-11-29T16:32:23Z</dc:date>
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  <image rdf:about="http://static.twoday.net/vinylbox/images/icon.gif">
    <title>der schallplattenfreund</title>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/6068385/">
    <title>Sicht Oder Nicht</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;flash-and-the-pan&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/flash-and-the-pan.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn meine schwester und ich als kinder mit oma ins kino&lt;br /&gt;
gingen, wollten wir immer in der ersten reihe sitzen. groß-&lt;br /&gt;
mutter war darüber weniger erfreut, doch für uns war es &lt;br /&gt;
der pure spaß.&lt;br /&gt;
nun es ist wirklich nicht schlecht in den vordersten reihen,&lt;br /&gt;
wie 3d nur ohne brille. mit der zeit wurden die hinteren&lt;br /&gt;
plätze immer beliebter. heute sitzen ich am liebsten hinten&lt;br /&gt;
fußfrei, doch dies ist kaum mehr möglich.&lt;br /&gt;
mit konzerten ist es ähnlich. anfangs konnte es nicht weit &lt;br /&gt;
vorne genug sein, am bühnenrand war das ziel. auf augen-&lt;br /&gt;
höhe mit den kniescheiben der stars. ein gefühl als ob man&lt;br /&gt;
selbst auf den brettern stehen würde und bei vielzähligem&lt;br /&gt;
besuch sieht man nachher auch so aus. mittendrin statt&lt;br /&gt;
nur dabei. doch der sound ist hinten, oder zumindest ab&lt;br /&gt;
der mitte, einfach besser. je weiter rückwärts, desto weniger&lt;br /&gt;
genauer sieht man zwar, aber dafür mehr vom ganzen.&lt;br /&gt;
wie bei einem bild, mit der nase drauf ist der gesamtein-&lt;br /&gt;
druck beschränkt. somit ist es im hintergrund eigentlich&lt;br /&gt;
perfekt, sofern man den event genießen will. wären nicht&lt;br /&gt;
genau dort die bereits öfter erwähnten plaudertaschen,&lt;br /&gt;
welche einem das hörerlebnis verübeln, aufgestellt. im&lt;br /&gt;
extremfall hat man dann auch noch adam riese vor sich.&lt;br /&gt;
dies bleibt einem vorne an der kante erspart. freie sicht&lt;br /&gt;
und die luft wird gebraucht um den platz zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
andererseits besser, wie man es auch immer sieht, ein &lt;br /&gt;
schlechter platz als gar keiner. sollte das konzert längst&lt;br /&gt;
ausverkauft sein, paßt jede karte sowie jede sitz- oder steh-&lt;br /&gt;
gelegenheit, die man noch bekommen kann. &lt;br /&gt;
filme wiederum bieten (meist) mehr vorstellungen bzw.&lt;br /&gt;
möglichkeiten ein ticket zu ergattern und man kann somit&lt;br /&gt;
wählerischer sein.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-29T15:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/6055884/">
    <title>Gebündelte Kräfte</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/6055884/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;vultures&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/vultures.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Supergroups - eigentlich ein begriff aus ende der 60er/erste&lt;br /&gt;
hälfte der 70er. bis zur punkrevolte konnte damit noch &lt;br /&gt;
dicke kohle eingestrichen werden, danach waren all jene&lt;br /&gt;
plötzlich rockdinosaurier - zum aussterben verdammt.&lt;br /&gt;
irgendein pr-agent oder journalist hat heuer diese bezeich-&lt;br /&gt;
nung, für die gebundene kraft voneinander unabhängigen,&lt;br /&gt;
etablierten individualisten, wieder reaktiviert und nun, wo &lt;br /&gt;
das ganze am laufen ist, wird sie leichtfertig vergeben.  &lt;br /&gt;
wenn sich drei/vier musiker, die irgendwann, irgendwo, &lt;br /&gt;
irgendeinmal in anderer formation bereits gepielt haben&lt;br /&gt;
zusammentun, dann wird ihnen nun dies superlativ sofort &lt;br /&gt;
umgehängt.&lt;br /&gt;
doch so war es ursprünglich nicht gedacht. der ausdruck&lt;br /&gt;
wurde praktisch mit Blind Faith aus der taufe gehoben.&lt;br /&gt;
Eric Clapton wollte das powertrio Cream hinter sich lassen&lt;br /&gt;
und gründete mit Steve Winwood (davor Traffic) sowie&lt;br /&gt;
Rick Grech (ex-Family) diese gruppe. er hatte keine ahnung,&lt;br /&gt;
daß sein vormaliger Cream-kollege Ginger Baker am Schlag-&lt;br /&gt;
zeug platz nehmen würde. somit war das unmittelbare ende&lt;br /&gt;
bei der formierung im mai `69 bereits vorhersehbar. ein &lt;br /&gt;
weiteres tat die praktisch explodierende erwartungshaltung&lt;br /&gt;
von fans als auch presse dazu. das debüt vor 100 000 im&lt;br /&gt;
londoner hyde park im vorprogramm der Rolling Stones,&lt;br /&gt;
eine ausverkaufte u.s.-tour, ein hastig eingespieltes album&lt;br /&gt;
und die rollbalken waren auch schon wieder dicht.&lt;br /&gt;
Crosby, Stills &amp; Nash sangen erstmals gemeinsam 1968 auf&lt;br /&gt;
einer party von Cass Elliot (The Mamas And The Papas),&lt;br /&gt;
doch erst als 1970 Neil Young dazukam, entsprach man &lt;br /&gt;
den anforderungen dieses ausdrucks.&lt;br /&gt;
eine außerhalb der zeitspanne liegende gruppierung, die &lt;br /&gt;
dadurch gar nicht mit dem attribut versehen wurde, es&lt;br /&gt;
jedoch bestens repräsentiert, war Traveling Wilburys.&lt;br /&gt;
George Harrison, Bob Dylan, Jeff Lynne, Tom Petty, Roy&lt;br /&gt;
Orbison (plus Jim Keltner an den drums) sind von der &lt;br /&gt;
papierform her wohl kaum zu überbieten. zwischen ihnen&lt;br /&gt;
und Blind Faith liegen (mehr oder weniger passende)&lt;br /&gt;
vertreter wie Humble Pie, KGB, Plastic Ono Band, ELP,&lt;br /&gt;
The Honeydrippers u.v.m. .&lt;br /&gt;
für manch beteiligte war es ein befreiungsschlag, andere&lt;br /&gt;
wollten ihren spaß haben, jedoch schaute für die big player &lt;br /&gt;
auch ordentlich kohle raus. die Blind Faith mitglieder be-&lt;br /&gt;
kamen jeder eine mill. usd garantiert. Crosby, Stills &amp; Nash&lt;br /&gt;
kassierten pro kopf 3 mill. usd für ihr debüt und als Young&lt;br /&gt;
dazukam, hatte er kurz danach eine neue ranch. für die &lt;br /&gt;
Wilburys begann das ganze als spaß und endete mit gutem&lt;br /&gt;
verdienst.&lt;br /&gt;
heute wird das geld nicht mehr so leichtfertig verteilt. den&lt;br /&gt;
künstlern bieten sich dadurch eher mehr betätigungsfelder&lt;br /&gt;
oder eventuell die möglichkeit einer wachsenden fange-&lt;br /&gt;
meinde. unter dem banner der wiederbelebten benennung&lt;br /&gt;
tummeln sich nun projekte wie Monsters Of Folk, Chicken&lt;br /&gt;
Foot, Shrinebuilder, The Dead Weather - und permanent&lt;br /&gt;
kommen neue dazu.&lt;br /&gt;
momentan heißester beitrag zum thema - Them Crooked&lt;br /&gt;
Vultures. sie werden dem anforderungsprofil nicht nur&lt;br /&gt;
musikalisch, sondern auch personell gerecht und rücken&lt;br /&gt;
das bild wieder gerade. Dave Grohl (NIrvana, Foo Fighters),&lt;br /&gt;
der mir manchmal richtig stargeil vorkommt und für &lt;br /&gt;
jeden trommelt, der ihm ein paar becken aufstellt, Josh&lt;br /&gt;
Homme (Queens Of The Stone Age, Eagles Of Death Metal),&lt;br /&gt;
weiß mit seiner freizeit anscheinend nichts anzufangen &lt;br /&gt;
und sucht stets nach neuen betätigungsfeldern, sowie&lt;br /&gt;
John Paul Jones, bei Led Zeppelin unterschätzt und danach&lt;br /&gt;
als reserverad verwendet, steht nun mal ohne Page &amp; Plant&lt;br /&gt;
im beißenden scheinwerferlicht, bieten gepflegten (hard)&lt;br /&gt;
rock, der seine inspiration nicht verbergen kann und im&lt;br /&gt;
hintergrund quasi die &quot;four symbols&quot; hängen hat.&lt;br /&gt;
wenn jemand im jahre 2009 mit der vokabel Supergroup&lt;br /&gt;
geadelt werden sollte, dann dieser act. wo jeder einzelne &lt;br /&gt;
teil mehr einheiten verkaufte, als alle anderen zeitgleich&lt;br /&gt;
agierenden, ebenso betitelten konkurrenten zusammen.&lt;br /&gt;
wenn das Them Crooked Vultures zeichen den nachthimmel&lt;br /&gt;
erleuchtet, sollten die rivalen besser in deckung gehen, denn&lt;br /&gt;
sie werden den kürzeren ziehen. das bereits angedachte &lt;br /&gt;
nachfolgelbum wird die situation wohl kaum entschärfen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T23:35:00Z</dc:date>
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    <title>Live Classics Vol. 5</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;cash&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/cash.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JOHNNY CASH - At Folsom Prison&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gegen ende der 60er hatte die karriere des &quot;man in black&quot;&lt;br /&gt;
einen durchhänger. er hatte seine alkohol- und drogen-&lt;br /&gt;
probleme mehr oder weniger hinter sich gebracht, fühlte&lt;br /&gt;
sich nun ausgelaugt und seine schallplatten wurden auch &lt;br /&gt;
schon viel besser verkauft. jedoch fand er spät-`67 bei&lt;br /&gt;
seinem label Columbia Records in Bob Johnston endlich&lt;br /&gt;
jemanden, der nicht nur auf seine idee, ein livealbum im&lt;br /&gt;
gefängnis aufzunehmen, einstieg, sondern auch gleich den&lt;br /&gt;
produzenten machte. &lt;br /&gt;
seit 1957 trat JOHNNY immer wieder mal hinter gittern&lt;br /&gt;
auf, dreimal spielte er bereits in kalifornien´s Folsom State&lt;br /&gt;
Prison, der betreffende, vierte streich ging nun am 13. jän-&lt;br /&gt;
ner 1968 vor 2000 hauptsächlich weißen insassen plus &lt;br /&gt;
wachpersonal im speisesaal über die bühne. den zeremonien-&lt;br /&gt;
meister gab der autor &amp; rundfunksprecher Hugh Cherry.&lt;br /&gt;
er wies das publikum an wie es sich zu verhalten hatte und&lt;br /&gt;
war auch für die ansagen zuständig. nichts wurde dem &lt;br /&gt;
zufall überlassen.&lt;br /&gt;
vorprogramm war The Statler Brothers als auch der ehe-&lt;br /&gt;
malige Sun Records kollege Carl Perkins, der ebenso im&lt;br /&gt;
hauptteil CASH´s band an der gitarre unterstützte. die&lt;br /&gt;
standardmusiker des meisters waren Bob Wootton (gitarre),&lt;br /&gt;
Marshall Grant (baß) sowie W. S. Holland (drums), besser&lt;br /&gt;
bekannt als The Tennessee Three (vormals, in teilweise&lt;br /&gt;
anderer besetzung, The Tennessee Two, da schlagzeuger&lt;br /&gt;
in der Countrymusik einst verpönt waren).&lt;br /&gt;
als alles startklar war begann der sänger mit &quot;hello, i´m&lt;br /&gt;
JOHNNY CASH&quot;, als wenn das die knackis nicht gewußt&lt;br /&gt;
hätten, soviel freizeitprogramm wurde ja nicht geboten -&lt;br /&gt;
doch dies ist eben showbusiness. anschließend legten die&lt;br /&gt;
protagonisten mit dem (passenden) alten klassiker &quot;folsom&lt;br /&gt;
prison blues&quot; los. später kamen auch noch favoriten wie&lt;br /&gt;
&quot;cocaine blues&quot; oder &quot;orange blossom special&quot; zum einsatz.&lt;br /&gt;
dazu gab es material über herz, schmerz, einsamkeit als&lt;br /&gt;
auch dem gefängnisalltag angepaßtes in form von &quot;25&lt;br /&gt;
minutes to go&quot;, &quot;send a picture of mother&quot;, &quot;the wall&quot;&lt;br /&gt;
oder &quot;greystone chapel&quot;.&lt;br /&gt;
letzteres wurde vom ebenfalls, für bewaffneten raub,&lt;br /&gt;
inhaftierten singer/songwriter Glen Sherley verfaßt&lt;br /&gt;
und CASH am vorabend zugespielt. als der autor später&lt;br /&gt;
entlassen wurde, verschaffte ihm JOHNNY einen platten-&lt;br /&gt;
vertrag und nahm ihm auch mit auf tour, doch Sherley,&lt;br /&gt;
der einen großteil seines daseins einsaß, kam draußen &lt;br /&gt;
nicht mehr klar und nahm sich in folge das leben.&lt;br /&gt;
JOHNNY´s auftritt drinnen wiederum, kam so authentisch&lt;br /&gt;
rüber, daß so mancher dachte, er wäre mal selbst sträfling &lt;br /&gt;
gewesen. dabei konnte er nur mit einer bedingten strafe &lt;br /&gt;
für das schmuggeln von amphetaminen aufwarten.&lt;br /&gt;
gegen schluß gab es noch &quot;jackson&quot; sowie &quot;i got stripes&quot; im&lt;br /&gt;
duett mit June Carter, die er bald darauf, nach langer &lt;br /&gt;
durststrecke, endlich heiraten konnte.&lt;br /&gt;
insgesamt wurden an diesem tag zwei vorstellungen aufge-&lt;br /&gt;
zeichnet, um abgesichert zu sein. der großteil des albums&lt;br /&gt;
resultiert aus der späteren darbietung, da es während der&lt;br /&gt;
ersten mikrophonprobleme gab. die mühe lohnte sich und&lt;br /&gt;
der noch im selben jahr veröffentlichte longplayer wurde&lt;br /&gt;
ein millionenseller. im soge dieses erfolges fabrizierte man&lt;br /&gt;
im darauffolgenden jahr ein da capo &quot;at san quentin&quot; und &lt;br /&gt;
dieses wird, kommerziell gesehen, noch erfolgreicher.&lt;br /&gt;
es sind auch die eingehenderen melodien darauf zu &lt;br /&gt;
finden. doch das rohere, ultimative, echtere erlebnis&lt;br /&gt;
ist dieser mitschnitt.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T23:05:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/6033053/">
    <title>Erwartungshaltung</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;films&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/films.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was kann man sich erwarten, von einer neuen band,&lt;br /&gt;
unbeschriebenen autor(in), unbekannten filmcrew?&lt;br /&gt;
um dem weizen anstelle des spreus zugehörig zu sein,&lt;br /&gt;
sollten sich die protagonisten zumindest irgendwie von&lt;br /&gt;
den anderen, am markt befindlichen, unterscheiden. &lt;br /&gt;
sollten im idealfall fähig sein, das heben der einen oder &lt;br /&gt;
weiteren augenbraune auszulösen.&lt;br /&gt;
wer braucht wirklich die x-te indiegroup, welche nach &lt;br /&gt;
ähnlichem strickmuster musik fabriziert, wie die meisten&lt;br /&gt;
vor ihr und noch tausende danach, ohne sich gravierend&lt;br /&gt;
abzuheben? oder abermals eine singer/songwriterin, die&lt;br /&gt;
ihre selbstvertonten weisen, zwar schön aber unspektakulär&lt;br /&gt;
vorträgt? romane die den handlungsablauf nach fünf seiten&lt;br /&gt;
bereits erahnen lassen, weil sie sich der handelsüblichen &lt;br /&gt;
schemen bedienen oder schablonenhafte filme, mit den &lt;br /&gt;
herkömmlichen, unter dem gefrierpunkt liegenden, &lt;br /&gt;
schauspielerischen leistungen. von dem großteil der fernseh-&lt;br /&gt;
serien oder soaps ganz zu schweigen. sie wirken anregender&lt;br /&gt;
auf den darm als das hirn.&lt;br /&gt;
andererseits ist dutzendware leicht produziert und kommt&lt;br /&gt;
anscheinend bei der masse bestens an. welcher konsument&lt;br /&gt;
will heute noch grenzen überschreiten oder geschmacklich&lt;br /&gt;
etwas riskieren? die verlage, fernsehsender, filmunter-&lt;br /&gt;
nehmen oder plattenfirmen stecken ihr geld am liebsten in&lt;br /&gt;
erprobtes, bewährtes sowie fortsetzungen. für außergewöhn-&lt;br /&gt;
liches ist nur schmales budget vorhanden - dafür wird dann&lt;br /&gt;
dann doppelt gefeiert, wenn solches abgeht.&lt;br /&gt;
doch ich möchte angesprungen, gepackt, eingenommen&lt;br /&gt;
sowie verstört zurückgelassen werden. nicht etwas konsu-&lt;br /&gt;
mieren, daß bei dem einen ohr rein- und beim anderen &lt;br /&gt;
wieder rauskriecht, ohne sinne oder nerven zu berühren. &lt;br /&gt;
gerade in der zweiten saisonhälfte kommt mir eigentlich &lt;br /&gt;
ziemlich viel belangloses daher. es scheint als wäre das jahr &lt;br /&gt;
bereits im ersten teil &quot;passiert&quot;. oder werde ich nur immer &lt;br /&gt;
abgestumpfter?</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-08T16:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/6022406/">
    <title>Planlos</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;loggins-messina&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/loggins-messina.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sehe es durchaus als erwünschte serviceleistung, wenn in&lt;br /&gt;
einer konzertlokalität die &quot;running order&quot; (ablaufliste) aus-&lt;br /&gt;
gehängt wird. so sieht man generell wer, wann, eventuell&lt;br /&gt;
wo musiziert, sowie ende und falls nötig (für statistiker) &lt;br /&gt;
schreibweise der künstler. noch besser wäre, könnte man &lt;br /&gt;
diese informationen, vor allem den zeitplan, vorab im &lt;br /&gt;
internet einsehen. doch die angaben dort sind fast immer &lt;br /&gt;
08/15 bzw. allgemein, selten individuell. die möglichkeiten,&lt;br /&gt;
welche diese technik bietet, werden, bewußt oder unbewußt,&lt;br /&gt;
für diese zwecke nicht ausreichend genützt.&lt;br /&gt;
am schönsten jedoch wäre, würden die am auftrittsort &lt;br /&gt;
plakatierten daten der realität entsprechen. man hat &lt;br /&gt;
manchmal das gefühl, sie entstammen dem kaffeesatz&lt;br /&gt;
oder einer kristallkugel. &lt;br /&gt;
klar können mal technische probleme auftreten, die derart&lt;br /&gt;
gravierend sind, daß sie den beginn verzögern. doch dies&lt;br /&gt;
ist eher selten der fall. auch wäre möglich, daß sich die &lt;br /&gt;
protagonisten bei der anreise verspäten, jedoch erfolgt &lt;br /&gt;
diese normalerweise mehr als rechtzeitig. was sind nun&lt;br /&gt;
die gründe für die oftmaligen verspätungen - ignoranz,&lt;br /&gt;
größenwahn, mißmanagement?&lt;br /&gt;
da wurde eventuell das take-away-menü nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
geliefert und ungefüttert will mann/frau nicht auf die&lt;br /&gt;
bühne. die stimmung sei trotz stimulanzmittel noch nicht&lt;br /&gt;
ausreichend oder die sternschnuppe hat die krise. eventuell&lt;br /&gt;
muß auch noch eine sportübertragung zu ende verfolgt&lt;br /&gt;
werden. bei größeren veranstaltungen wird man als publi-&lt;br /&gt;
kum nun mit endlosen tests der instrumente sowie mikro-&lt;br /&gt;
phone genervt. check - one - two - two - two - check - one.&lt;br /&gt;
obwohl die künstler nachmittags ohnehin ein paar takte &lt;br /&gt;
zwecks einstellungen zum besten gaben. gerade nach solch&lt;br /&gt;
schier endlos dauernden umbauarbeiten, gibt es dann schon&lt;br /&gt;
nach dem zweiten song im programm die ersten probleme.&lt;br /&gt;
bei kleineren konzerten wird der/die geneigte besucher(in)&lt;br /&gt;
einfach mit den &quot;greatest hits&quot; des mischpultpersonals&lt;br /&gt;
berieselt, bei null bühnenbewegung.&lt;br /&gt;
jedoch muß man schon froh sein, wenn der act schlußend-&lt;br /&gt;
lich überhaupt erscheint. denn ich habe auch schon erlebt,&lt;br /&gt;
daß man den nichtauftritt des headliners erst erfuhr, als&lt;br /&gt;
dieser an der reihe gewesen wäre, oder wegen ungereimt-&lt;br /&gt;
heiten mit dem veranstalter wieder abreiste. da hilft einem&lt;br /&gt;
dann die ganze &quot;running order&quot; nichts.</description>
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    <title>Top - 5 - Punk - Alben</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/6010789/</link>
    <description>Punk hat seine wurzeln im u.s. Garage-Rock mitte der 60er.&lt;br /&gt;
bands wie The Standells, The Seeds oder The Sonics fabrizier-&lt;br /&gt;
ten schon damals einen rauhen, ruppigen, minimalistischen&lt;br /&gt;
sound, der den eindruck erweckte, daß unbedingtes beherr-&lt;br /&gt;
schen der instrumente nicht oberste priorität genießt.&lt;br /&gt;
diese fackel wurde in folge an formationen wie MC5 als auch&lt;br /&gt;
The Stooges weitergereicht und sie inspirierten ihrerseits &lt;br /&gt;
z.b. Patti Smith oder New York Dolls. der später als Punk&lt;br /&gt;
bezeichnete stil fand somit seinen ausgang in den vereinig-&lt;br /&gt;
ten staaten, hatte ebendort in lokalitäten wie &lt;a href=&quot;http://vinylbox.twoday.net/stories/4218329/&quot;&gt;Hilly Kristal´s&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
CBGB´s sowie Max´s Kansas City seine nester. jedoch war der&lt;br /&gt;
boden vor ort (noch) unfruchtbar und dies behinderte die&lt;br /&gt;
weiterentwicklung. die beteiligten wurden von der breiten&lt;br /&gt;
masse belächelt, angefeindet, attackiert.&lt;br /&gt;
teilweise unterschiedlich die situation auf der anderen seite&lt;br /&gt;
des atlantiks. dort hatte man zu beginn der zweiten hälfte&lt;br /&gt;
der 70er genug vom bombastischen auftreten, der schier&lt;br /&gt;
endlos ausgereizten virtuosität sowie selbstgefälligkeit von&lt;br /&gt;
gruppen namens Yes, Genesis als auch Pink Floyd.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- interessanterweise gab es mit dem &quot;feindbild&quot; aber keine&lt;br /&gt;
berührungsängste. so waren/sind z.b. John Lydon oder&lt;br /&gt;
Julian Cope erklärte Krautrock-fans. Todd Rundgren&lt;br /&gt;
produzierte das debüt der Dolls und Nick Mason den &lt;br /&gt;
zweiten longplayer von The Damned.  -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch war in england das soziale umfeld empfänglicher für&lt;br /&gt;
eine musikalische als auch gesellschaftliche revolution&lt;br /&gt;
gegen das establishment und dem daraus resultierenden&lt;br /&gt;
generationskonflikt. hinzu kam noch der einfluß der u.k.&lt;br /&gt;
pubrock szene mit musikern wie Dr. Feelgood oder Eddie&lt;br /&gt;
&amp; The Hot Rods, zusätzlich leisteten daheim erfolglose u.s. &lt;br /&gt;
bands mit tourneen missionarsarbeit. &lt;br /&gt;
über das erste aufkeimen der bewegung wurde &lt;a href=&quot;http://vinylbox.twoday.net/stories/2489661/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; bereits&lt;br /&gt;
berichtet. die welle erfaßte bald danach die gesamte insel,&lt;br /&gt;
schwappte zurück nach amerika und breitete sich auch&lt;br /&gt;
noch über den rest der welt aus. einmal losgetreten, war&lt;br /&gt;
diese jugendbewegung jedoch extrem kurzlebig. als die &lt;br /&gt;
ersten zuseher dachten dies auch zu können, sich mit &lt;br /&gt;
gleichgesinnten zusammentaten, ein paar songs probten,&lt;br /&gt;
mal in irgendeiner pißhütte auftraten und im idealfall&lt;br /&gt;
sofort einen plattenvertrag unter die nase gerieben&lt;br /&gt;
bekamen, waren sie mit der ersten veröffentlichung&lt;br /&gt;
bereits post-punk - extrem ausgedrückt.&lt;br /&gt;
hier geht es nun aber ausschließlich um des pudels kern;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;pistols1&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/pistols1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
1) SEX PISTOLS - Never Mind The Bollocks&lt;br /&gt;
ein durch manager Malcolm McLaren, der den NY Dolls&lt;br /&gt;
einst unter die röcke guckte und diese erfahrung ein-&lt;br /&gt;
brachte,  und der designerin Vivienne Westwood perfekt&lt;br /&gt;
inszinierter skandal. das ganze schaukelte sich derart &lt;br /&gt;
hoch, daß es selbst den beteiligten nicht mehr ganz &lt;br /&gt;
geheuer war. sänger John(ny Rotten) Lydon bekommt &lt;br /&gt;
heute noch einen hitzeausschlag, wenn man ihn auf&lt;br /&gt;
Malcolm anspricht. doch die summe aller teile machte &lt;br /&gt;
den immer noch andauernden erfolg aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;ramones1&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/ramones1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
2) RAMONES - same&lt;br /&gt;
wurden von The Stooges sowie den NY Dolls beeinflußt,&lt;br /&gt;
wollten klingen wie The (early) Beatles on speed (ab-&lt;br /&gt;
solvierten ihren ersten auftritt in weniger als zwölf&lt;br /&gt;
minuten) und benannten sich nach Paul McCartney´s &lt;br /&gt;
pseudonym Paul Ramon(es). schafften damals mit &lt;br /&gt;
diesem um einen spottpreis eingespielten debüt nur&lt;br /&gt;
platz 111 in den Billboard charts, lieferten damit aber&lt;br /&gt;
einen heute genre-übergreifenden klassiker ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;the-clash&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/the-clash.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
3) THE CLASH - same&lt;br /&gt;
als der mitte `76 gegründete 4er anfang `77 bei&lt;br /&gt;
der übermächtigen CBS unterschrieb, setzten sie&lt;br /&gt;
laut der kerngemeinde ihre namen unter das &lt;br /&gt;
todesurteil des Punk. angetrieben vom McLaren&lt;br /&gt;
intimus, manager und späteren sargnagel Bernie&lt;br /&gt;
Rhodes detonierten sie mit ihrem gleichnamigen&lt;br /&gt;
erstling mitten in der bewegung. so rauh, schnell,&lt;br /&gt;
ungeschliffen und authentisch wie auf diesem, vom&lt;br /&gt;
ehemaligen roadie produzierten, longplayer waren&lt;br /&gt;
sie nie wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;ny-dolls&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/ny-dolls.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
4) NEW YORK DOLLS - same&lt;br /&gt;
friedensapostel John Lennon bezeichnete den 5er&lt;br /&gt;
aus der gleichnamigen metropole in seiner bekannt&lt;br /&gt;
charmanten art einst als &quot;a bunch of fucking faggots&quot;,&lt;br /&gt;
doch das einzige was er ihnen aus heutiger sicht vor-&lt;br /&gt;
werfen könnte, ist daß sie zur falschen zeit am verkehrten&lt;br /&gt;
ort waren. ihre karriere vertrocknete bevor die flut kam.&lt;br /&gt;
dies konnte den protagonisten &quot;dank&quot; ihrer alkohol- und&lt;br /&gt;
drogenexzesse nicht passieren. dieses später wegweisende&lt;br /&gt;
debüt war bei erscheinen ein mißerfolg und der nach-&lt;br /&gt;
folger litt unter dem lebensstil der beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;damned1&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/damned1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
5) THE DAMNED - Damned Damned Damned&lt;br /&gt;
ihre erste lp bringt puren Punk und dient perfekt als&lt;br /&gt;
demonstration dieser musikrichtung. die mitglieder&lt;br /&gt;
entstammten teilweise der formation The London SS,&lt;br /&gt;
einer brutstelle des u.k.-Punk. böse zungen behaupten&lt;br /&gt;
The Damned waren die ersten aber auch die am &lt;br /&gt;
schlechtesten organisierten. ersteres in punkto&lt;br /&gt;
aufnahme, chartsplatzierung sowie u.s.-tour und&lt;br /&gt;
letzteres zeigte sich kurz nach diesem werk in form&lt;br /&gt;
von permanenten umbesetzungen, auflösungen als&lt;br /&gt;
auch reformierungen, die sich bis zu heutigem tage&lt;br /&gt;
durchziehen.</description>
    <dc:creator>turntable</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-25T23:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5999032/">
    <title>Jedem Das Seine</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5999032/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;10cc&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/10cc.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das stand ich nun, im eingangsbereich des second-hand-&lt;br /&gt;
plattenladens, der sich noch in der prä-eröffnungs-phase&lt;br /&gt;
befindet. der besitzer empfing mich mit aufgekrempelten&lt;br /&gt;
ärmeln und führte mich durch die den umständen ent-&lt;br /&gt;
sprechend noch mit kartons verstellten räumlichkeiten.&lt;br /&gt;
wir kamen in der großen klassikabteilung, sein stecken-&lt;br /&gt;
pferd, zu stehen. welche musikrichtung ich denn suche,&lt;br /&gt;
wollte er wissen. &quot;eher rock, pop &amp; ähnliches&quot;, gab ich zur &lt;br /&gt;
antwort. &quot;verstehe&quot;, replizierte er mit leichter ernüchterung&lt;br /&gt;
in der stimme. wir wechselten in einen kleinen zwischen-&lt;br /&gt;
raum, wo er einen monolog bezüglich wertigkeit von musik&lt;br /&gt;
hielt;&lt;br /&gt;
&quot;rock &amp; pop ist eigentlich kinderkram, das hört man als &lt;br /&gt;
jugendlicher und sollte es baldigst hinter sich lassen. es&lt;br /&gt;
wird aber unverständlicherweise von weißhaarigen leuten&lt;br /&gt;
gekauft, die anscheinend nie erwachsen worden sind&quot;. er&lt;br /&gt;
selbst hätte damit schon vor langer, langer zeit abgeschlos-&lt;br /&gt;
sen, könne nichts mehr damit anfangen. es würde aber ver-&lt;br /&gt;
langt, darum führe er es auch, meinte er und hält mir wie&lt;br /&gt;
zur ent-dämonisierung ein livealbum von 10cc unter die &lt;br /&gt;
nase. danach erklärte er mir die teilweise bereits vorhan-&lt;br /&gt;
denen unterteilungen und widmete sich anschließend &lt;br /&gt;
wieder seinen schätzen.&lt;br /&gt;
während ich also in der &quot;spielzeugabteilung&quot; stöberte, kamen&lt;br /&gt;
in etappen noch zwei weitere kunden, mit ähnlicher ziel-&lt;br /&gt;
richtung wie der meinen, zur türe herein. auch denen ließ   &lt;br /&gt;
er seinen vortrag, in immer wieder abgewandelter form,&lt;br /&gt;
zu teil werden.&lt;br /&gt;
nun, ist die favorisierung eines musikstils eine frage des &lt;br /&gt;
alters? hat man die überfahrt verpaßt, wenn man im fort-&lt;br /&gt;
geschrittenem alter nicht im anzug in der oper sitzt, son-&lt;br /&gt;
dern im HRC shirt, bei Kylesa die birne schüttelt? auch mir&lt;br /&gt;
gefällt (in maßen) klassisches, doch bevor ich mir etwas&lt;br /&gt;
davon anhören kann, kommt mir fast immer ein modern-&lt;br /&gt;
erer longplayer dazwischen. aber ich sehe die musik generell&lt;br /&gt;
nicht in lebensabschnitten unterteilt, sondern als lebens-&lt;br /&gt;
inhalt ohne altersgrenze. oder schreibt hier nur das &quot;kind&lt;br /&gt;
im manne&quot; und gibt es dann auch ein &quot;kind in der frau&quot; ;-)&lt;br /&gt;
gebe aber zu, daß ich trick- sowie animationsfilme ebenso&lt;br /&gt;
ignorant als kinderware schubladisiere. somit hatte ich &lt;br /&gt;
mit der einschätzung des generell freundlichen geschäfts-&lt;br /&gt;
betreibers überhaupt kein problem und kaufte ihm letztlich&lt;br /&gt;
noch vier lps ab.</description>
    <dc:creator>turntable</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-18T15:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5987763/">
    <title>Perlentaucher Nr. 11 / 12</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5987763/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;the-bathers&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/the-bathers.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
künstler: THE BATHERS&lt;br /&gt;
album: Sweet Deceit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mangel an erfolg als auch musikalische differenzen, führten&lt;br /&gt;
ende `84, nach nur einem longplayer (&quot;trapped and un-&lt;br /&gt;
wrapped&quot;), zur auflösung des schottischen quintetts Friends&lt;br /&gt;
Again. die band war, inspiriert von der heimischen musik-&lt;br /&gt;
szene zu beginn der achtziger, mit bands wie Orange Juice,&lt;br /&gt;
Josef K oder Fire Engines, auf den zug aufgesprungen, doch&lt;br /&gt;
sah kein licht am ende des tunnels. während ein teil der &lt;br /&gt;
truppe sich sofort als Love And Money formierte, nahm sich&lt;br /&gt;
sänger und gitarrist Chris Thomson erst mal eine auszeit,&lt;br /&gt;
um 1987 mit bassist Sam Loup, pianist Jon Turner sowie&lt;br /&gt;
schlagzeuger James Locke schlußendlich THE BATHERS&lt;br /&gt;
zu gründen. die besetzung wechselte von zeit zu zeit, doch&lt;br /&gt;
grundsätzlich war die band nur ein mittel zum transport&lt;br /&gt;
von Thomson´s songs.&lt;br /&gt;
noch im selben jahr veröffentlichte man das debüt &quot;unusu-&lt;br /&gt;
al places to die&quot;. es fand gefallen bei den kritikern und die &lt;br /&gt;
formation konnte sich damit auch eine kleine fangemeinde&lt;br /&gt;
erarbeiten. drei jahre später kam, nun bei der renomierten&lt;br /&gt;
firma Island Records, der nachfolger &quot;sweet deceit&quot;, ein lie-&lt;br /&gt;
derzyklus über sehnsucht, liebe als auch abhängigkeit, auf&lt;br /&gt;
den markt. die instrumentierung darauf diente der unter-&lt;br /&gt;
malung sowie begleitung von Chris´stimme. tasteninstru-&lt;br /&gt;
mente gaben den ton an.&lt;br /&gt;
bei &quot;for the delicious c.&quot;, &quot;desire regained&quot; sowie &quot;the idyll&lt;br /&gt;
off crown circus&quot; erinnern gesang und stimmung an die &lt;br /&gt;
anfänge von Bruce Springsteen, dagegen klingt er in songs&lt;br /&gt;
wie &quot;the pursuit of an orchid&quot;, &quot;two cats on the piano&quot; als&lt;br /&gt;
auch &quot;pistol crazed&quot; ähnlich dem frühen Tom Waits. die &lt;br /&gt;
arrangements von &quot;get out of life&quot; und &quot;the honeysuckle&lt;br /&gt;
rose&quot; lassen die 80er nochmals revuepassieren. das ganze&lt;br /&gt;
vermittelt eine warme wohlfühl-atmosphäre, obwohl das&lt;br /&gt;
leid des darbietenden teilweise spürbar wird.&lt;br /&gt;
trotz allem bleiben THE BATHERS weiterhin ein kaum&lt;br /&gt;
wahrgenommener geheimtip und so macht Island Records&lt;br /&gt;
Thomson mit Neil Clark plus Stephen Irvine, vom kurz &lt;br /&gt;
zuvor aufgelösten schotten-quartett Lloyd Cole &amp; The &lt;br /&gt;
Commotions, bekannt. mit ihnen startet er das projekt &lt;br /&gt;
BLOOMSDAY. wobei sie hier gemeinsam an den songs&lt;br /&gt;
schreiben und ebenfalls noch 1990 das album &quot;fortuny&quot;&lt;br /&gt;
herausbringen.&lt;br /&gt;
nun ist das tempo etwas höher, die stimmung deutlich&lt;br /&gt;
positiver, mehr gitarren und alles klingt wie eine &lt;br /&gt;
mischung aus Commotions sowie u.s. 80ies bands. &lt;br /&gt;
letzteres machten ihm die normal wohlgesinnten &lt;br /&gt;
kritiker zum vorwurf. doch &quot;torn&quot; oder &quot;lemon beach&quot;&lt;br /&gt;
erinnert an die anfänge von Lloyd Cole, &quot;universal &lt;br /&gt;
thirst&quot; ist eine reminiszenz an THE BATHERS und &lt;br /&gt;
&quot;forever through traps &amp; lies&quot; sowie &quot;i cheated myself &lt;br /&gt;
(for someone like you)&quot; bringt eben acts wie Cock Robin &lt;br /&gt;
oder Mr. Mister in erinnerung.&lt;br /&gt;
jedoch klebt die erfolglosigkeit an Chris Thomson wie &lt;br /&gt;
hundekot an der profilsohle. der output wird ein reinfall,&lt;br /&gt;
die zusammenarbeit des trios beendet, Clark unterstützt&lt;br /&gt;
nun Lloyd Cole´s solokarriere, der ehemalige boxer Irvine&lt;br /&gt;
taucht ab, Thomson widmet sich nun wieder seiner alten&lt;br /&gt;
band und die plattenfirma sagt danke &amp; auf wiedersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei einem neuem label erscheint 1993 das THE BATHERS &lt;br /&gt;
album &quot;lagoon blues&quot;. drei weitere folgen und in `01 ein &lt;br /&gt;
&quot;best of&quot; mit teilweise neu eingespielten versionen. jeder   &lt;br /&gt;
der die gruppe kennt, hat irgendein anderes werk als &lt;br /&gt;
favorit, doch verkaufserfolg waren alle zusammen nicht.&lt;br /&gt;
der nahezu verschollene Chris Thomson läßt die fans &lt;br /&gt;
immer wieder mal mit der ankündigung einer neuen cd &lt;br /&gt;
aufhorchen, doch darauf warten sie nun schon seit jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
album: Fortuny&lt;br /&gt;
künstler: BLOOMSDAY&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;bloomsday&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/bloomsday.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T20:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5974733/">
    <title>Bombastisch</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5974733/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;u22&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/u22.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also ich bewundere jede(n), die/der sich stundenlang für&lt;br /&gt;
eine konzertkarte anstellt, welche sie/er am ende möglicher-&lt;br /&gt;
weise ohnehin nicht bekommt. noch mehr respekt habe ich&lt;br /&gt;
vielleicht sogar vor jenen, die es endlos am computer ver-&lt;br /&gt;
suchen und einen serverabsturz nach dem anderen über&lt;br /&gt;
sich ergehen lassen. eventuell dann eine karte bereits&lt;br /&gt;
(bildlich) in den händen halten, die möglicherweise augen-&lt;br /&gt;
blicke später in den weiten des internets verschwindet.&lt;br /&gt;
erinnert mich irgendwie an diese (einstigen?) automaten&lt;br /&gt;
in den vergnügungshallen, bei denen man geld einwarf,&lt;br /&gt;
um zu versuchen mit einem kran spielzeug aus den apparat&lt;br /&gt;
zu ziehen und schlußendlich meist ohne trophäe dastand.&lt;br /&gt;
so oder ähnlich ging es dieses wochenende vielen, die sich&lt;br /&gt;
eine oder mehrere der ca. 70000 hochpreisigen U2 tickets&lt;br /&gt;
für den wienauftritt im nächsten jahr sichern wollten.&lt;br /&gt;
nachdem der irische vierer dem heimischen publikum&lt;br /&gt;
dieses jahr die kalte schulter gezeigt hatte, waren die&lt;br /&gt;
fans nun anscheinend doppelt motiviert. &lt;br /&gt;
am meisten beeindrucken mich aber solch kurzfristige &lt;br /&gt;
besitzer(innen) von imaginären tickets, die selbige um-&lt;br /&gt;
gehend auf auktionsseiten um bis zum doppelten preis &lt;br /&gt;
wieder verscherbeln. da bliebe wohl sogar Bono &amp; co die&lt;br /&gt;
spucke weg. so viel prozentuellen gewinn machten sie&lt;br /&gt;
wahrscheinlich nicht mal mit ihrem letzten, lauwarmen &lt;br /&gt;
album, von dem die lieder im liverepertoire (angeblich)&lt;br /&gt;
gleich zu beginn ins publikum gefeuert werden, damit&lt;br /&gt;
es alle beteiligten hinter sich haben und die party endlich&lt;br /&gt;
beginnen kann.&lt;br /&gt;
da zahlt der gerupfte besucher dann im web-schleichhandel,&lt;br /&gt;
für einen platz der sich eventuell fast außerhalb der arena &lt;br /&gt;
befindet, eine summe, um die frau/mann in intimer club-&lt;br /&gt;
atmosphäre fast sechs gigs sehen könnte, bei denen sich die&lt;br /&gt;
protagonisten noch ordentlich den arsch abspielen. der/die&lt;br /&gt;
begeisterte zuhörer(in) kauft sich dort anschließend gerne &lt;br /&gt;
den longplayer legal, wogegen sich bei astronomischen &lt;br /&gt;
eintrittspreisen (auch ohne verkauf durch dritte) keiner &lt;br /&gt;
wundern braucht, wenn der output oft illegal herunter- &lt;br /&gt;
geladen wird. so gleicht sich eben alles irgendwie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
andererseits muß eine 360 grad bühne (hatten übrigens&lt;br /&gt;
Metallica bereits anfang der 90er), laufbahnen, brücken,&lt;br /&gt;
videowalls sowie sonstiger großkotziger klimbim, auch &lt;br /&gt;
bezahlt werden. da frägt man sich, worauf es eigentlich&lt;br /&gt;
ankommt?&lt;br /&gt;
die antwort auf den bombast mitte der siebziger war einst &lt;br /&gt;
die punkrevolution. was wird heute der gigantomanie ein&lt;br /&gt;
ende bereiten? die wirtschaftskrise schaffte es nur bedingt.&lt;br /&gt;
vielleicht kommt ja eine (positive) bereinigung und &quot;three&lt;br /&gt;
chords and the truth&quot; bedeuten wieder mehr als glam und&lt;br /&gt;
glitter.</description>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5963427/">
    <title>Kundenfreundlich</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;sound-and-vision&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/sound-and-vision.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;wir gehen einfach auf tour und spielen den leuten vor, was&lt;br /&gt;
sie hören wollen. ohne ihnen ein halbes dutzend songs vor-&lt;br /&gt;
zusetzen, welche sie nicht kennen bzw. eventuell gar nicht&lt;br /&gt;
hören wollen.&quot;&lt;br /&gt;
dies oder ähnliches bekommt man immer öfter von musi-&lt;br /&gt;
kern zu hören, die ihre beste zeit längst hinter sich gelassen &lt;br /&gt;
haben. für eine reunion oder greatest hits konzertserie aber&lt;br /&gt;
immer noch gut sind. der tantiemenfluß auf die konten wird&lt;br /&gt;
immer enger, der tonträgermarkt schrumpft weiter, somit&lt;br /&gt;
kann der großteil der künstler von der x-ten auflage der&lt;br /&gt;
alten karamellen auch nur bescheiden leben. im &quot;besten&lt;br /&gt;
fall&quot; wurden die rechte an der eigenen musik einst um ein&lt;br /&gt;
butterbrot an andere parteien überschrieben. das geld für &lt;br /&gt;
die wenigen bezahlten downloads versickert in den weiten  &lt;br /&gt;
des internets oder auf den konten der plattenfirmen.&lt;br /&gt;
wer sich die damals dicke kohle in ihren/seinen besten zeiten&lt;br /&gt;
durch die nasenflügel gezogen hat, steht heute verhältnis-&lt;br /&gt;
mäßig arm da, denn der goldesel hat sich umgedreht und&lt;br /&gt;
grinst der alten bande ins gesicht.&lt;br /&gt;
ein neues album würde in summe wahrscheinlich mehr &lt;br /&gt;
kosten als es bringt und die kreativität ist ausgezogen -&lt;br /&gt;
adresse unbekannt.  somit spielt man nun landauf / land-&lt;br /&gt;
ab die sogenannten crowdpleaser - als wenn das publikum&lt;br /&gt;
früher andere wünsche gehabt hätte. damals aber konnten &lt;br /&gt;
die protagonisten angeblich selbst den einen oder anderen&lt;br /&gt;
erfolgstitel (verständlicherweise) nicht mehr hören, doch&lt;br /&gt;
plötzlich ist der kunde könig und sie königin. wenn sich&lt;br /&gt;
jedoch manche die Rolling Stones zum zehnten mal live &lt;br /&gt;
geben und immer noch &quot;satisfaction&quot; hören wollen, kann&lt;br /&gt;
ihnen ohnehin nicht mehr geholfen werden. andererseits&lt;br /&gt;
zahlen sie ja den preis für die überhöhten tickets, welche&lt;br /&gt;
den ausfall an tonträgerverkäufen wettmachen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dies erinnert mich, daß David Bowie, als die 80er in den &lt;br /&gt;
letzten zügen lagen, die fans (zumindest im u.k.) über&lt;br /&gt;
das programm seiner &quot;sound and vision&quot; betitelten, best&lt;br /&gt;
of tour abstimmen ließ. die lieder mit den meisten votes&lt;br /&gt;
wollte er spielen. die englische musikpresse forderte ihre&lt;br /&gt;
leser auf, &quot;the laughing gnome&quot;, einer seiner frühen songs&lt;br /&gt;
aus der orientierungslosen phase, zu wählen. der macht,&lt;br /&gt;
den diese publikationen einst und teilweise heute noch&lt;br /&gt;
haben entsprechend, kann ich mir vorstellen, daß es &lt;br /&gt;
dieser titel in die wertung geschafft hatte. doch David&lt;br /&gt;
gab ihn nicht zum besten. vielleicht aber war das ganze&lt;br /&gt;
tamtam nur promotion.&lt;br /&gt;
es hätte damals allerdings spaßhalber die single re-released&lt;br /&gt;
werden können. heute wäre wohl nur mit einem gratis-&lt;br /&gt;
download zu punkten. wogegen eine abermalige konzert-&lt;br /&gt;
reihe unter ähnlichen bedingungen, wohl ein gewaltiger&lt;br /&gt;
erfolg wäre. doch Bowie ist einer jener, die es nur bedingt&lt;br /&gt;
nötig haben und auch gesundheitlich nicht mehr in der&lt;br /&gt;
lage, sich auf solche strapazen einzulassen. &lt;br /&gt;
vergangene woche aber traten die jungen indierocker&lt;br /&gt;
Young Knives, zum 5. geburtstag ihres labels in london&lt;br /&gt;
auf und sammelten vorab per website vorschläge, für&lt;br /&gt;
teile der programmgestaltung. auch schnüren sich&lt;br /&gt;
bereits wieder jede menge anderer kalíber die stiefel,&lt;br /&gt;
dieses system wäre sicher eine zugkräftige propaganda.</description>
    <dc:creator>turntable</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-27T17:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5950596/">
    <title>Seelenlos</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5950596/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;eric-clapton&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/eric-clapton.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
konzerteintrittskarten, wie waren die früher individuell -&lt;br /&gt;
bilder, zeichnungen, band oder albumcover darauf abge-&lt;br /&gt;
bildet. heute werden sie meist über verschiedene ausgabe-&lt;br /&gt;
stellen verkauft und jede davon hat ihr eigenes, praktisch&lt;br /&gt;
für alle veranstaltungen idente, fade aussehen. nur  &lt;br /&gt;
künstler, datum sowie auftrittsort unterscheiden sich&lt;br /&gt;
voneinander. als spiele es praktisch keine rolle mehr,&lt;br /&gt;
wo man hingeht bzw. zu wem. doch auch originaltickets,&lt;br /&gt;
für die einst so mancher auf vergünstigungen verzichtete,&lt;br /&gt;
sind keine offenbarung mehr und schon gar kein herzeig-&lt;br /&gt;
bares souvenir. wenn man vor ort am eingang zahlt,&lt;br /&gt;
bekommt man maximal einen stempel verpaßt, der,&lt;br /&gt;
bei entsprechender körperhygiene, noch in der selben&lt;br /&gt;
nacht geschichte ist.&lt;br /&gt;
einst engagiertes design, nun versunken im meer der gleich-&lt;br /&gt;
gültigkeit. ähnlich den stark an wert eingebüßten record-&lt;br /&gt;
sleeves. die immer weniger werdenden tonträgerkäufer &lt;br /&gt;
sollen kreatives schaffen finanzieren, damit die gratis-&lt;br /&gt;
downloader auf ihren I-pods wissen was sache ist, doch dies&lt;br /&gt;
wird auf dauer nicht gut gehen. die folge ist low budget art&lt;br /&gt;
für gratisblitzer.&lt;br /&gt;
auch die der ankündigung dienenden konzertposter werden&lt;br /&gt;
immer trostloser. schon gegen ende der 60er wurden &lt;br /&gt;
plakate gefertigt, die heute noch an nostalgiker in form&lt;br /&gt;
von drucken verkauft werden. das aktuelle material,&lt;br /&gt;
welches im zeichen des rotstifts produziert wird und meist&lt;br /&gt;
nur die blanke information liefert, kann maximal jene&lt;br /&gt;
begeistern, die bereits sehnsüchtig auf die beworbenen&lt;br /&gt;
protagonisten gewartet haben. für neues, zusätzliches&lt;br /&gt;
publikum, bräuchte es doch ein mehr an beteiligung, &lt;br /&gt;
doch diese kostet. darum wird alles immer gleichge-&lt;br /&gt;
strickter, farbe weicht der bläße, individualismus beugt&lt;br /&gt;
sich der masse und eigenheiten verschmelzen zu gleich-&lt;br /&gt;
artigkeit.&lt;br /&gt;
ja gut, man kann all dies als nebensächlichkeiten abstem-&lt;br /&gt;
peln, auf den kern, die musiker(innen) und ihr werk kommt&lt;br /&gt;
es an und es stimmt auch irgendwie, doch das drumherum&lt;br /&gt;
ist die gewisse würze, welche alles zusammen zum erlebnis&lt;br /&gt;
macht.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-20T17:24:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5936929/">
    <title>Alte Hüte</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5936929/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;beatles-masters&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/beatles-masters.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
am 9. september erschienen weltweit, wie in allen&lt;br /&gt;
möglichen medien propagiert, die alten alben von&lt;br /&gt;
THE BEATLES in neuer form. &quot;remastered - rediscovered&quot;,&lt;br /&gt;
wie uns das marketing wissen läßt. angeblich wurde an &lt;br /&gt;
die vier jahre daran herumgedoktort und laut Paul&lt;br /&gt;
McCartney sowie Yoko Ono, klingt das Fab Four gesamt-&lt;br /&gt;
werk so gut wie nie.&lt;br /&gt;
Ringo wurde anscheinend nicht gefragt. aber vielleicht&lt;br /&gt;
kommt ihm das ganze auch schon komisch vor. möchte&lt;br /&gt;
jetzt gar nicht zählen, wie oft material der (ehemaligen) &lt;br /&gt;
Pilzköpfe in diversen formaten neu aufgelegt bzw. wieder-&lt;br /&gt;
veröffentlicht wurde. jedesmal sei der klang besser als &lt;br /&gt;
alles dagewesene. nun hört man angeblich töne, die vorher&lt;br /&gt;
wohl nur dem tierreich vorbehalten waren.&lt;br /&gt;
wahrscheinlich werden hierbei die masterbänder wieder in &lt;br /&gt;
die einzelnen spuren aufgeteilt, bei manchen wird der regler&lt;br /&gt;
etwas mehr nach oben geschoben, damit dieses instrument&lt;br /&gt;
oder jenes geräusch mehr in den vordergrund rückt, etwa-&lt;br /&gt;
ige fehler ausgebügelt, alles durch einen filter gejagt, all-&lt;br /&gt;
fällige störgeräusche entfernt, das ganze neu abgemischt&lt;br /&gt;
und nach dem derzeit besten verfahren auf den träger &lt;br /&gt;
gebracht. eventuell findet man noch etwas, das vorher&lt;br /&gt;
gar nicht in der tüte war. &lt;br /&gt;
doch kann ich mich nicht erinnern, daß THE BEATLES, &lt;br /&gt;
das label EMI oder produzent George Martin bei der erst-&lt;br /&gt;
veröffentlichung gesagt hätten, die jeweilige lp entspräche&lt;br /&gt;
nicht den erwartungen bzw. den im studio eingespielten&lt;br /&gt;
tatsachen. auch später war dies nie ein thema. &quot;revolver&quot;&lt;br /&gt;
als auch &quot;sgt. pepper´s lonely hearts club band&quot; waren &lt;br /&gt;
bereits meilensteine, als sie noch in klassisches vinyl&lt;br /&gt;
gepreßt, auf (heute) antiquarischen equipment abgehört&lt;br /&gt;
wurden.&lt;br /&gt;
im laufe der jahre wurden zuerst die schwarzen scheiben&lt;br /&gt;
&quot;remastered&quot; und später &quot;digitally remastered&quot; aufgelegt. &lt;br /&gt;
frei dem motto &quot;best possible sound quality&quot;. doch nun&lt;br /&gt;
heißt es plötzlich &quot;digitally remastered for the first time&lt;br /&gt;
ever&quot;. gilt wahrscheinlich nur für die 1987 erstmals pro-&lt;br /&gt;
duzierten cds, die angeblich damals schon klar, wie nichts &lt;br /&gt;
zuvor klangen. auch 2006 entlockte der dazumal bereits &lt;br /&gt;
fast taube George Martin, in zusammenarbeit mit seinem&lt;br /&gt;
sohn, zum erstaunen aller betroffenen, so manchem THE&lt;br /&gt;
BEATLES titel neue töne. dies geschah für das &quot;love&quot; projekt&lt;br /&gt;
des Cirque Du Soleil. diesmal wurde er aber nicht in den  &lt;br /&gt;
erneuerungsprozeß miteinbezogen.&lt;br /&gt;
die 2009er releases sollen eine möglichst authentische&lt;br /&gt;
wiedergabe der original analogaufnahmen darstellen.&lt;br /&gt;
also etwas mit der technologie von heute bearbeiteten,&lt;br /&gt;
damit es klingt wie in den guten 60ern. da beißt sich der&lt;br /&gt;
hund selbst in den schwanz. fakt ist, jede(r) die/der sich&lt;br /&gt;
eine bessere anlage oder einzelne komponenten kauft, im&lt;br /&gt;
falle des falles sein tonabnehmersystem upgradet, hört&lt;br /&gt;
die werke von John, Paul, George &amp; Ringo oder sonstigen&lt;br /&gt;
künstlern, wie nie zuvor. natürlich setzt in weiterer folge&lt;br /&gt;
der gewöhnungseffekt ein. andererseits, wenn man diese&lt;br /&gt;
neuen cds in die Tchibo-kompaktanlage lädt und auf&lt;br /&gt;
play drückt, braucht man sich nicht zuviel erwarten, &lt;br /&gt;
denn der ultimative schliff der aufnahme, benötigt den&lt;br /&gt;
letzten schrei der wiedergabe, um bestens zur geltung zu &lt;br /&gt;
kommen.&lt;br /&gt;
frage mich nur, ob es wirklich leute gibt, welche sich jede&lt;br /&gt;
neuauflage kaufen, um sie anschließend gegeneinander &lt;br /&gt;
auszuspielen. eher werden sie zwecks komplettierung ab-&lt;br /&gt;
gelegt, die qualität der reproduktion spielt hierbei eine&lt;br /&gt;
untergeordnete rolle. letzteres gilt auch für die rund zwei-&lt;br /&gt;
hundert euro kosten der stereobox. die monoedition gibt&lt;br /&gt;
es billiger, braucht man dann auch nur einen lautsprecher.&lt;br /&gt;
natürlich sind die alben, für die schmale börse oder zum  &lt;br /&gt;
probehören, auch einzeln erhältlich.&lt;br /&gt;
diese offensive spült allen begünstigten eine stange geld in&lt;br /&gt;
die laden. wenn dies dann gezählt ist, werden die nächsten&lt;br /&gt;
projekte in angriff genommen. die Disney Studios möchten&lt;br /&gt;
den `68er trickfilm &quot;yellow submarine&quot; neu verfilmen.&lt;br /&gt;
auch hierzu wird es den soundtrack (wahrscheinlich)  &lt;br /&gt;
in einer art geben, wie wir ihn bisher noch nicht hören &lt;br /&gt;
durften.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-13T21:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5924024/">
    <title>Live Classics Vol. 4</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5924024/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;motorhead&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/motorhead.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MOTÖRHEAD - No Sleep `til Hammersmith&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zum ausklang der urlaubszeit, wenn die nachbarn teilweise&lt;br /&gt;
noch ausgeflogen sind, kann man wieder mal die lautspre-&lt;br /&gt;
cher entstauben, sie ordentlich durchblasen. hervorragend&lt;br /&gt;
dafür geeignet wäre dieses livealbum des englischen metal-&lt;br /&gt;
trios MOTÖRHEAD, das aber nicht, wie ich damals ob des &lt;br /&gt;
titels selbst glaubte, im londoner Hammersmith (einst noch)&lt;br /&gt;
Odeon aufgenommen wurde, sondern in leeds´ Queens Hall&lt;br /&gt;
sowie newcastle´s City Hall. der name des longplayers steht&lt;br /&gt;
eher für eine tour, bei der sie kein auge zugemacht haben.&lt;br /&gt;
denn &quot;party&quot; war seit jeher das motto des bandleaders &lt;br /&gt;
Lemmy Kilmister (gesang, baß)und dem rest der definitiven&lt;br /&gt;
besetzung dieser formation mit Phil &quot;Animal&quot; Taylor&lt;br /&gt;
(schlagzeug) sowie &quot;Fast&quot; Eddie Clarke (gitarre, gesang).&lt;br /&gt;
zwischen diesen dreien flogen sprichwörtlich die funken&lt;br /&gt;
und sie waren auch verantwortlich für studioklassiker&lt;br /&gt;
wie das gleichnamige debüt, &quot;overkill&quot;, &quot;bomber&quot; oder&lt;br /&gt;
&quot;ace of spades&quot;. letzterer war auch der grund für die tour,&lt;br /&gt;
die zu diesem mitschnitt führte, der wiederum auf platz  &lt;br /&gt;
eins in den u.k. charts einstieg.&lt;br /&gt;
plötzlich waren drei ungewaschene, versoffene, rülpsende&lt;br /&gt;
als auch genüßlich furzende metalheads, die heißeste band&lt;br /&gt;
auf der insel und auch international war die kacke am&lt;br /&gt;
dampfen - dies nicht zu unrecht. das ganze beginnt mit  &lt;br /&gt;
dem treibenden titelsong von &quot;ace of spades&quot; und obwohl &lt;br /&gt;
man zuhause im wohnzimmer sitzt, möchte man am&lt;br /&gt;
liebsten aufspringen, sich nach vorne an den bühnenrand&lt;br /&gt;
drängen und den jungs zur anerkennung die mittelfinger&lt;br /&gt;
entgegenstrecken.&lt;br /&gt;
favoriten wie &quot;overkill&quot;, &quot;(we are) the road crew&quot;, &quot;bomber&quot;&lt;br /&gt;
oder zum abschluß &quot;motörhead&quot;, lassen einem den kopf&lt;br /&gt;
nicht ruhig halten. dies ist ein geradliniges, ungekünsteltes,&lt;br /&gt;
brachiales mitten-ins-gesicht-package, der einst wildesten &lt;br /&gt;
hunde im musikbusiness. punk im metalpelz.&lt;br /&gt;
ein weiteres, weniger engagiertes studioalbum namens  &lt;br /&gt;
&quot;iron fist&quot; gab es noch in dieser besetzung, doch dann begann &lt;br /&gt;
der erfolg seinen tribut zu fordern und dieses magische drei-&lt;br /&gt;
eck brach, aufgrund von differenzen - ergo egos, auseinan-&lt;br /&gt;
der.&lt;br /&gt;
Lemmy, der einstige The Jimi Hendrix Experience roadie&lt;br /&gt;
und spätere Hawkwind bassist (er wurde von den trippen- &lt;br /&gt;
den space rockern ironischerweise wegen eines drogenver-&lt;br /&gt;
gehens gefeuert), ist die einzige konstante in der langen&lt;br /&gt;
geschichte von MOTÖRHEAD mit wechselnden musikern.&lt;br /&gt;
Clarke gab zu besonderen anlässen für ein paar songs &lt;br /&gt;
bühnencomebacks, wie auch Taylor, der nebenbei noch&lt;br /&gt;
zwischen `87 und `92 abermals ein fixes mitglied des  &lt;br /&gt;
damaligen quartetts mit Phil Campbell und Wurzel war.&lt;br /&gt;
demnächst erwartet uns ein neues album des aktuellen&lt;br /&gt;
line-ups um Kilmister sowie eine tournee. ein richtiger  &lt;br /&gt;
outlaw stirbt eben in seinen stiefeln und nicht im bett.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-06T18:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5911571/">
    <title>Beifutter</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5911571/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;ME_280&quot; width=&quot;120&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/ME_280.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
deutschlands Musikexpress greift zum zweiten mal in den&lt;br /&gt;
schwarzen topf und gibt seiner aktuellen ausgabe (09/09),&lt;br /&gt;
gegen kleinen aufpreis, zusätzlich zur obligaten cd, eine&lt;br /&gt;
split-7-inch, mit Bloc Party´s neuer single &quot;one more chance&quot;&lt;br /&gt;
auf der a-seite sowie Simian Mobile Disco´s &quot;audacity of &lt;br /&gt;
huge&quot; in der b-rille, bei.&lt;br /&gt;
an ersteren kann man sehen, wie es momentan im musik-&lt;br /&gt;
geschäft zugeht. Bloc Party brachten letztes jahr ihr drittes&lt;br /&gt;
album &quot;intimacy&quot; auf den markt, welches abermals künst-&lt;br /&gt;
lerisch überzeugen konnte. auch touren sie, wie heutzutage &lt;br /&gt;
üblich, umfangreich und bieten dem publikum mitreißende&lt;br /&gt;
auftritte. trotzdem stehen sie momentan ohne vertrag da.  &lt;br /&gt;
dieser song, der nur auf neueren ausgaben des aktuellen &lt;br /&gt;
longplayers zu finden ist, entsprang noch der alten bindung.&lt;br /&gt;
wenn heutzutage die verkaufszahlen nicht stimmen, über-&lt;br /&gt;
legen sich label oder vertrieb zweimal, ob sie einen auslau-&lt;br /&gt;
fenden vetrag verlängern. &lt;br /&gt;
besser geht es da (momentan noch) den zweiten protago-&lt;br /&gt;
nisten. das elektro-pop-rock-duo Simian Mobile Disco, be-&lt;br /&gt;
stehend aus James Ford &amp; James Anthony &quot;Jas&quot; Shaw,&lt;br /&gt;
welches der aufgelösten britischen indie-band Simian&lt;br /&gt;
entsprang, versucht ihrem debüt mit dem neuen output&lt;br /&gt;
&quot;temporary pleasure&quot; noch einen draufzusetzen. sie haben&lt;br /&gt;
dafür auf die unterstützung der frontfiguren von Gossip,&lt;br /&gt;
Hot Chip, Yeasayer sowie Super Furry Animals gesetzt.&lt;br /&gt;
nach der anstehenden promoarbeit geht es ende oktober &lt;br /&gt;
auf us-tour.&lt;br /&gt;
da eine hin &amp; wieder beigelegte 7-inch die verkaufszahlen&lt;br /&gt;
erwiesenermaßen aufbessern kann und für zusätzliche &lt;br /&gt;
reputation sorgt, steigt nun auch das schwesternmagazin&lt;br /&gt;
Rolling Stone (deutsche ausgabe) in den ring und gab dem&lt;br /&gt;
am 27.8. erschienenen heft eine neupressung der vierten&lt;br /&gt;
prä-debüt-veröffentlichung von den Stone Roses, die single&lt;br /&gt;
&quot;made of stone&quot; mit der rückseite &quot;going down&quot;, bei.&lt;br /&gt;
das gegen ende `96 aufgelöste rave-quartett ist mit dem&lt;br /&gt;
nunmehr 20-jährigen jubiläum ihres grandiosen erstlings&lt;br /&gt;
&quot;the stone roses&quot; abermals in aller munde. im rahmen der &lt;br /&gt;
&quot;feierlichkeiten&quot; tauchen immer wieder gerüchte um eine &lt;br /&gt;
wiedervereinigung auf, doch (noch) will einmal dieses, &lt;br /&gt;
dann jenes ex-mitglied nicht. wie immer eine problem-&lt;br /&gt;
mischung aus geld und ego.&lt;br /&gt;
für sammler jedenfalls eine gelegenheit, da solche releases&lt;br /&gt;
immer weltweit begehrt sind. jedoch stößt der verlag mit&lt;br /&gt;
den vinylbeigaben in punkto export nach schweiz sowie&lt;br /&gt;
österreich auf unlösbare probleme. schon in rahmen der&lt;br /&gt;
ersten 7-inch-aktion im februar, wurde vergeblich nach&lt;br /&gt;
logistikmöglichkeiten gesucht. die lösung liegt wahrschein-&lt;br /&gt;
lich am boden des weißbierglases.&lt;br /&gt;
interessenten außerhalb deutschlands haben am ehesten&lt;br /&gt;
chancen beim nationalen vertrieb.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-30T18:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://vinylbox.twoday.net/stories/5895075/">
    <title>Swedish - Jukebox</title>
    <link>http://vinylbox.twoday.net/stories/5895075/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;160&quot; alt=&quot;schweden&quot; width=&quot;160&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/vinylbox/images/schweden.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mein diesjähriger city-trip führte mich nach Stockholm.&lt;br /&gt;
&quot;Venedig des nordens&quot;, retourniert dir jede(r), wenn sie/er&lt;br /&gt;
erfrägt, daß es in die schwedische hauptstadt geht. nur, &lt;br /&gt;
bereits vor ort war kaum jemand. denn ich würde es eher&lt;br /&gt;
als eine mischung aus Amsterdam sowie Kopenhagen&lt;br /&gt;
beschreiben.&lt;br /&gt;
auch vorab, bei den üblichen tip-hotspots im internet,&lt;br /&gt;
ist die skandinavische metropole nicht immer bzw. &lt;br /&gt;
spärlich vertreten. ist eben nicht so ein touristenmagnet&lt;br /&gt;
wie London, Paris oder Rom. was aber den aufenthalt umso&lt;br /&gt;
gemütlicher macht, wenn nicht alles so überlaufen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1634 ist man offiziell die hauptstadt Schwedens, ver-&lt;br /&gt;
teilt sich auf 14 inseln, hat aktuell ca. 800 000 einwohner,&lt;br /&gt;
ist ab 1995  mitglied der eu, verzichtet aber auf den&lt;br /&gt;
&quot;teuro&quot; und rechnet grob mit 1:10 schwedische kronen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in punkto architektur bietet die stadt alt, in form einer&lt;br /&gt;
historischen stadtmitte sowie manchen häusern auf&lt;br /&gt;
dem beliebten ausflugsziel, der park- und museumsinsel&lt;br /&gt;
Djurgarden, als auch neu, dargestellt durch die auf dem&lt;br /&gt;
festland liegende, moderne city mit bankgebäuden, büro-&lt;br /&gt;
hochhäusern, ministerien sowie shoppingmeilen. all dies&lt;br /&gt;
kann mit fahrrad, bus, auto, per pedes oder mit dem boot &lt;br /&gt;
erkundet werden.&lt;br /&gt;
das klima ist auch im sommer etwas rauher, als man &lt;br /&gt;
in mitteleuropa gewohnt ist. einheimische unterscheiden&lt;br /&gt;
sich von touristen, meist durch die leichtere kleidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
abschließend muß ich für meinen geschmack feststellen,&lt;br /&gt;
daß mir Stockholm zu wenig &quot;rockte&quot;.  es gibt zwar ein paar &lt;br /&gt;
musikläden und das rettende Hard Rock Cafe, welches&lt;br /&gt;
unter anderem mit größerer würdigung von Van Halen,&lt;br /&gt;
Bruce Springsteen, INXS oder U2 überzeugen konnte,&lt;br /&gt;
doch unter dem strich schaute zu wenig raus. gerade&lt;br /&gt;
in den letzten 15 jahren kamen doch jede menge gepflegter&lt;br /&gt;
bands aus Schweden, das sich damit zu einem der topmusik-&lt;br /&gt;
länder europas gemausert hat. doch damit wurde man vor&lt;br /&gt;
ort nicht unbedingt konfrontiert.&lt;br /&gt;
hier nun die auswahl zu meiner riff-betonten Schwedentour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) CARDIGANS - Iron Man&lt;br /&gt;
mit dieser zuckerwatte-version des Black Sabbath&lt;br /&gt;
klassikers, war der hauptstadtvierer lounge-cover-&lt;br /&gt;
bands wie Nouvelle Vague oder marke Hollywood,&lt;br /&gt;
Mon Amour um lichtjahre voraus. die band liegt &lt;br /&gt;
nun auf eis, da sich sängerin Nina Persson lieber&lt;br /&gt;
ihrem ehemaligen nebenprojekt A Camp widmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) PEN EXPERS - Star&lt;br /&gt;
dieses sextett formierte sich 2004 in göteborg und&lt;br /&gt;
zählt Joy Division als auch Crime &amp; The City Solution&lt;br /&gt;
zu ihren einflüssen. veröffentlichten `07 ihr erstes&lt;br /&gt;
album und der nachfolger &quot;baby is gone straight&quot;&lt;br /&gt;
ist bereits fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) ABBA - Does Your Mother Know&lt;br /&gt;
ob man sie mag oder nicht, sie sind schwedens &lt;br /&gt;
erfolgreichsten musiker und entkommen kann&lt;br /&gt;
man ihrem nachlaß kaum. hier zeigen Björn,&lt;br /&gt;
Benny, Agnetha &amp; Frida, daß sie auch rocken&lt;br /&gt;
können - hätten sie es nur öfter probiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) THE HIVES - Main Offender&lt;br /&gt;
starteten zu beginn der 00er mit einem sound,&lt;br /&gt;
im damals angesagtem garage rock stil durch und&lt;br /&gt;
machten nägel mit köpfen. wurden kurz darauf &lt;br /&gt;
von Oasis entdecker Alan McGee unter vertrag &lt;br /&gt;
genommen. anschließend führte sie der erfolg&lt;br /&gt;
in die arme der majorlabels und die kanten &lt;br /&gt;
wurden immer weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e) MANDO DIAO - Sheepdog&lt;br /&gt;
dieser 5er wurde ebenso vom garage rock revival&lt;br /&gt;
anfang des jahrzehnts an die oberfläche gespült&lt;br /&gt;
und untermauerte seine daseinsberechtigung&lt;br /&gt;
mit dem krachigen debüt &quot;bring `em in&quot;. eine&lt;br /&gt;
zeit lang hielten sie noch ihren unbekümmerten&lt;br /&gt;
stil aufrecht, doch mittlerweile schwimmen &lt;br /&gt;
auch sie in ruhigeren gewässern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f) GRAVEYARD - Evil Ways&lt;br /&gt;
ebenfalls in göteborg im jahre `06 gegründeter&lt;br /&gt;
classic rock vierer mit psychedelischer note, &lt;br /&gt;
bei dem ein ordentliches riff noch etwas zählt&lt;br /&gt;
und auch dementsprechend abgefeiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g) BACKYARD BABIES - Minus Celsius&lt;br /&gt;
das hart rockende quartett lernte sich bereits&lt;br /&gt;
während der schulzeit kennen, formierte sich&lt;br /&gt;
schlußendlich ende der 80er und tourt seither&lt;br /&gt;
heftig. bekamen kürzlich einen karriereschub&lt;br /&gt;
verpaßt, da sie mit diesem song in Guitar Hero III&lt;br /&gt;
vertreten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h) REFUSED - The Shape Of Punk To Come&lt;br /&gt;
im jahre `91 gegründete hardcore band, welche&lt;br /&gt;
die grenzen des genres verschob. lösten sich am &lt;br /&gt;
höhepunkt ihres werdeganges, nach veröffentlichung&lt;br /&gt;
des wie jener song betitelten albums, 1998 auf.&lt;br /&gt;
haben mit ihrem meisterstück nicht nur eine&lt;br /&gt;
reihe schwedischer gruppen beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i) DEATHSTARS - Death Dies Hard&lt;br /&gt;
goth/glam metal quintett, gegründet anfang 2000,&lt;br /&gt;
das vor allem optisch, mittels gesichtsbemalung und&lt;br /&gt;
uniformen, gut rüberkommt. vergleiche mit Marilyn&lt;br /&gt;
Manson, HIM oder Rammstein sind unüberhörbar.&lt;br /&gt;
haben sich durch massive livepräsenz bereits eine&lt;br /&gt;
ordentliche fangemeinde erarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
j) THE HELLACOPTERS - In The Sign Of The Octopus&lt;br /&gt;
diese 1994, anfangs als nebenprojekt, gegründete&lt;br /&gt;
retro rock formation, ist bereits in den ewigen jagd-&lt;br /&gt;
gründen. sie absolvierten letztes jahr ihre finale tour&lt;br /&gt;
und beendeten diese mit 4 ausverkauften konzerten&lt;br /&gt;
in stockholm. auf dem plan stehen noch ein posthumes&lt;br /&gt;
livealbum sowie eine art tourfilm.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 turntable</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-23T18:29:00Z</dc:date>
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